Samstag, 4. Juli 2015

4th of July...und zum Barbecue gibt es homemade Pulled-Pork-Burger mit Coleslaw






Ja, Ihr allerliebsten Leser hier, ich kann nicht nur Süßes, ich kann noch mehr! Ihr glaubt es nicht? Dann zeige ich es Euch heute mal bunt auf weiß: ich kann tatsächlich auch herzhaft und ich kann auch kochen! Jawoll!!! Und das mit nicht minder großem Enthusiasmus und mindestens genau so viel Liebe wie das Backen. Also, warum soll ich Euch da nicht auch das Ein oder Andere zeigen, zumal wenn es um so unglaublich leckere Dinge geht, wie Pulled Pork oder Burger. 

Wie ich Euch hier bereits mehrfach habe wissen lassen, habe ich ein ganz großes Herz für Amerika und da ich der Meinung bin, dass die Herrschaften im Land der unbegrenzten Möglichkeiten küchentechnisch weitaus mehr zu bieten haben als Burger, Cheesecake und Coca Cola, bin ich auch ein Fan der amerikanischen Küche. Ich liebe Amerikanische Food-Blogs und lasse mich dort gerne inspirieren. 




Ich habe nun den heutigen 4th of July (Independence Day) zum Anlass genommen, Pulled Pork, klassische Burger Buns und Cole-Slaw zu machen. Gerade Pulled Pork wollte ich schon ewig machen und es ist wirklich super easy-peasy, braucht nur einfach etwas Zeit! Aber während das Fleisch brutzelt, kann man ja so viele schöne andere Dinge vorbereiten, wie zum Beispiel einen klassischen Ceasars Salad, eine köstliche Corn-Chowder (Mais-Suppe) und einen saftigen Coleslaw (Krautsalat). Man kann die Buns und als Dessert ein paar Strawberry-Cheesecakes backen, dazu eine Strawberry-Cheesecake-Ice-Cream rühren, so geht der Tag dahin, man hat immer was zu tun und am Ende ein wirklich genial leckeres Essen... Für Euch gibt es heute die Buns, den Krautsalat und das Pulled-Pork hier als Rezepte:




Fangen wir mal an mit den Buns (aus dem Buch "Auf die Hand von Stevan Paul):

Für ca. 8 - 12 Burger-Buns benötigt Ihr:

450 g Mehl
50 g Maisgrieß
150 ml lauwarmes Wasser
50 ml lauwarme Milch
40 g Zucker
1/2 Würfel Hefe
2 zimmerwarme Eier
80 g weiche Butter
5 g Salz

1 Eigelb
1 EL Sahne




Mehl in eine Rührschüssel sieben und mit dem Maisgrieß mischen. Wasser mit der lauwarmen Milch und dem Zucker verrühren. Hefe darin auflösen. Flüssigkeit in die Mulde gießen und einen ein kleinen Vorteig anrühren. Mit Mehl von der Seite bedecken und zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen. Eier, Butter und Salz zugeben. Alles mit den Knethaken des Handrührers 5 Minuten zu einem glatten Teig kneten. Mit bemehlten Händen zu einer Kugel formen und zugedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen. 
Den Teig nun in die gewünschte Portionsgröße abteilen (ca. 90 g)  und mit bemehlten Händen zu einem Ball formen. Die Buns auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und an einem warmen Ort nochmals 30 Minuten gehen lassen. Eigelb mit Sahne verquirlen und die Oberseite der Brötchen damit bestreichen. Nach Belieben mit Sesamsaat bestreuen und im heißen Ofen bei 200 °C (175 °C Umluft) 20 Minuten goldbraun backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen.




Rezept Cole-Slaw (für ca. 6 Personen):

1 Weißkraut (ca. 1,5 kg)
2 große Möhren
1 kleine Zwiebel
150 g saure Sahne
6 EL Mayonnaise
4 EL Weißweinessig
ein Paar Spritzer Worcester-Sauce
Zucker
Salz 
Pfeffer 
Zitronensaft




Das Weißkraut vierteln, Strunk entfernen und auf einer Küchenreibe sehr fein reiben (oder mit einem scharfen Messer fein schneiden). Die Mohrrüben schälen und ebenfalls reiben. Die Zwiebel schälen und super fein hacken. Aus restlichen Zutaten eine Sauce rühren und nun alles miteinander vermischen. Nach Belieben würzen. Für mindestens 3 Stunden kalt stellen, besser aber über Nacht, dann zieht der Salat schön durch. Eine Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen, ggfs. nochmals abschmecken.




Pulled-Pork (Rezept adaptiert von hier):

1,5 kg Schweinenacken
300 ml Wasser
2 TL Salz
250 ml Balsamico-Essig
250 ml  Ketchup (ich habe Hoisin-Sauce verwendet)
75 g brauner Zucker
4 fein gehackte Knoblauchzehen
100 ml Waldhonig 
2 EL Worcestershire-Sauce
Pfeffer und Salz
Evtl. 1 EL Speisestärke zum Binden der Sauce




Aus allen Zutaten eine Marinade rühren. Das Fleisch einen Tag vor dem Braten in eine Schüssel geben, mit der Marinade übergießen und in den Kühlschrank stellen. 
Am nächsten Tag das Fleisch in einen Bräter legen (ohne Deckel), Backofen auf 120 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und den Bräter auf der untersten Schiene in den Ofen stellen. Für mindestens 4 Stunden auf der niedrigen Temperatur garen (das hängt von der Dicke des Fleisches ab, ich hatte mein Stück 6 Stunden im Ofen!). Das Fleisch während des Garens alle 60 Minuten wenden. Das Fleisch sollte zuletzt eine Kerntemperatur von ca. 93 °C aufweisen. Wenn das Fleisch schön weich ist und sich leicht abzupfen lässt, könnt Ihr es herausnehmen. Falls die Sauce noch zu flüssig ist, die Speisestärke mit 1 EL Wasser glatt rühren und unter die Sauce mischen, kurz aufkochen. Das Fleisch auseinanderzupfen. Vor dem Servieren nochmals kurz in den heißen Ofen zum Erwärmen. Mit der Sauce vermischt servieren.


Fertigstellung:

Die Burger-Buns aufschneiden, ggfs. ein Salatblatt darauf geben, nun Pulled-Pork mitsamt Sauce darauf verteilen und je nach Wunsch Cole-Slaw darauf oder auch dazu servieren. 

Ich wünsche Euch guten Appetit!!!





Falls Ihr jetzt auf den "Burger"-Geschmack gekommen seid, dann schaut doch unbedingt mal bei meinem "Italian-Foccacia-Burger" vorbei... der ist auch soooo lecker!


Habt ein fantastisches Wochenende Ihr Lieben und genießt den Sommer!


Ich wünsch' Euch was!


Andrea

Mittwoch, 1. Juli 2015

Healthy-Middle-of-the-week: Leckere Strawberry-Mini-Cheesecakes...





... sommerlich leicht und lecker und wandern nicht gleich auf die Hüften!!!



Ich kenne das leidige Thema, Ihr kennt es auch: die Bikini-Figur!!! Alle Jahre wieder, wenn die Sonne scheint und man sich ins Schwimmbad oder an den See begeben möchte, taucht es auf: das Speckrollen-Monster im Spiegel! Was tun? Fasten? Low-Carb? Low-Fat? Sport? Oder einfach etwas bewusster ernähren? Also, ich muss zugeben, dass ich für mein Leben gerne esse und leider ein Sportmuffel bin... Ich mache zwar regelmäßig Yoga, aber das führt nicht dazu, dass ich eine athletische und gestählte Bikini-Schönheit bin. Was ich jedoch schon versuche, ist, mich gesund zu ernähren und gerade im Sommer ein paar Kalorien einzusparen. Fällt auch irgendwie leichter, man hat einfach nicht so viel Appetit auf Schweinebraten mit Rotkohl, oder?



Daher habe ich mir auch von meinem absoluten Lieblingsgebäck - New York-Style-Cheesecake - mal eine etwas leichtere Variante einfallen lassen, vielleicht gefällt es Euch ja auch!






Für eine Muffinform:

Boden:
150 g zuckerarme (oder Diät-) Cookies
2 - 3 EL Apfelmus

Füllung:
2 Packungen fettarmer Frischkäse á 200 g
4 EL fettarmer Joghurt
1 TL Vanille-Extrakt
Abrieb einer halben Zitrone
1 Ei
1 TL Speisestärke
3 EL Xylith (oder auch Stevia) (wer das nicht mag, nimmt normalen Zucker!)

Topping:
250 g Erdbeeren
etwas Honig (oder wahlweise Erdbeer-Fruchtaufstrich)





Die Cookies mit dem Blitzhacker fein mahlen (oder in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz zerkleinern). Mit dem Apfelmus mischen.
Ein Muffinblech mit Förmchen auslegen und nun die Cookie-Masse gleichmäßig auf die zwölf Förmchen verteilen.
Frischkäse in eine Schüssel geben, mit dem Handrührer cremig rühren, dann die restlichen Zutaten für die Füllung zugeben und eine sämige Masse rühren. Auf dem Cookieboden verteilen. Den Backofen auf 175 °C (150 °C Umluft) vorheizen. Nun die Törtchen für ca. 15 - 18 Minuten backen. Wenn Ihr eine Auflaufform mit Wasser auf den Boden des Backofens stellt, reißen die Cakes nicht so leicht!
Nach der Backzeit den Ofen ausschalten, die Tür leicht öffnen und die Törtchen noch für 10 Minuten ruhen lassen.
Inzwischen die Erdbeeren waschen und klein schneiden und mit dem Honig vermischen.

Die Cakes entweder zunächst kalt stellen oder auch lauwarm servieren und dazu die Erdbeeren reichen.






Hier das Rezept als PDF für Euch zum Herunterladen und Drucken


Und, ist das was für Eure Bikinifigur? Also, ich habe diese Cheesecakes mit sehr viel weniger schlechtem Gewissen gefuttert... probiert es aus!

Habt noch eine wunderschöne, sommerlich sonnige und heiße Restwoche, Ihr Lieben!


Ich wünsch' Euch was!


Andrea

Freitag, 26. Juni 2015

Cherry Cherry Lady.... oder: zauberhafte Kirschküchlein mit Knusper-Pekan-Nuss-Streuseln







Es ist wirklich verrückt, wie so ein Lied, das wahrlich ein absolut mittelmäßiger Disco-Song der 80er ist, so einen Ohrwurm verursachen kann... Schon die ganze Zeit, während ich meine Kirschen entsteint, geschnippelt und den Kuchen vorbereitet habe, ging er mir durch den Kopf... Gibt es nicht noch einen anderen Kirsch-Song, quasi eine Alternative zu "Modern Talking"? Fände ich irgendwie nicht schlecht, weil der Gedanke, dass mich Dieter Bohlen ständig begleitet, behagt mir so gar nicht! Also Ihr Lieben: habt Ihr was in Petto für mich? Ansonsten muss ich in Zukunft ernsthaft darüber nachdenken, Kirsch-Rezepte aus meinem Repertoire zu streichen! Ach, Quatsch! Natürlich nicht! Aber Dieter Bohlen .... und Nora..... und ..."Cherry, Cherry, Lady"...oh weh!!! Da muss ich jetzt und zukünftig wohl durch, es sei denn, Ihr habt eine zündende Idee, was mein neuer Ohrwurm in Sachen "Kirschen" werden könnte!

Also, mit mir ist jedenfalls - trotz meines zeitweise (unbeabsichtigten) zweifelhaften Musikgeschmacks - super gut Kirschen essen, denn bei diesem sauleckeren Kuchen könnt Ihr nicht aufhören: frische Kirschen, lecker Rührteig und auch noch Knusperstreusel, der Wahnsinn!





Zutaten für 12 kleine Küchlein oder eine Kastenform benötigt Ihr:

Kuchen:
125 g weiche Butter
400 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
200 g Zucker
200 g Schmand 
2 Eier
1 TL Vanille-Extrakt (oder 1 Btl. Bourbon-Vanille)
250 g Kirschen
150 g gehackte Pekan-Nüsse

Streusel:
120 g Mehl
75 g Butter
80 g brauner Zucker
80 g gehackte Pekan-Nüsse





Zucker mit der Butter schaumig rühren. Kräftig schlagen, die Eier nach und nach einrühren. Nun die restlichen Zutaten zufügen (bis auf die Kirschen) und einen geschmeidigen Teig herstellen. Kirschen zunächst waschen, entsteinen und dann vierteln. Vorsichtig unter den Teig heben. Backofen auf 200 °C (175 °C Umluft) vorheizen. 
Für die Streusel alle Zutaten in eine Schüssel geben und schnell - am Besten mit den Fingern - zu Streuseln verarbeiten. 
Den Teig in die Förmchen bzw. in die Kastenform geben und nun die Streusel großzügig darauf verteilen. In den vorgeheizten Backofen geben. 
Solltet Ihr kleine Förmchen haben. dann backt Ihr die bitte ca. 20 - 25 Minuten goldbraun. Eine Kastenform benötigt ca. 40 Minuten (Stäbchenprobe machen). 

Aus dem Ofen nehmen und auf einem Gitterrost auskühlen lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

Tipp: Dieser Kuchen ist ist auch im Winter ein Kracher, wenn Ihr statt der frischen Kirschen einfach getrocknete Sauerkirschen verwendet!






Denkt an Eure Tipps für mich bezüglich der "Kirsch-Songs", Ihr Lieben und kommt gut in ein ganz wunderbares Wochenende!

Ich wünsch' Euch was!



Andrea






Dieser Beitrag ist Teil von #ichbacksmir bei Clara



Samstag, 20. Juni 2015

Midsommar - und dazu meine schwedische Blaubeertarte






Auch wenn das Wetter für dieses Wochenende in weiten Teilen unseres Landes nicht zum Feiern einlädt, so haben wir doch "Midsommar" (was uns ja auch bereits ein großes gelbes Möbelhaus seit längerem in der Werbung wissen läßt). Dieses Fest wird traditionell immer an dem Samstag im Juni gefeiert, der zwischen dem 20. und 26. liegt. Also genau: HEUTE! 

Am Midsommar-Abend (also am Abend vor dem Midsommar) wird ein großer geschmückter Baum aufgerichtet, die Menschen ziehen sich hübsch an, häufig ihre Trachten, man tanzt im Kreis um diesen Baum und feiert mächtig!

"Früher glaubte man, dass die Natur in der Mittsommernacht (der Nacht zwischen Freitag und Samstag) magisch sei. Elfen tanzten und Trolle standen hinter den Bäumen. Außerdem hieß es, dass der Morgentau kranke Tiere und Menschen heilen konnte. Deshalb sammelte man etwas Tau in einer Flasche. Dieser wurde auch zum Backen benutzt; das Brot und die Brötchen wurden davon groß und lecker, so glaubte man.
Unverheiratete Mädchen pflücken in der Nacht sieben Sorten wilder Blumen von sieben verschiedenen Wiesen, die sie dann unter ihr Kopfkissen legen. Dann sollen sie der Legende nach von dem träumen, den sie irgendwann einmal heiraten werden. Sie müssen aber beim Pflücken absolut still sein und am nächsten Tag dürfen sie niemandem erzählen, von wem sie geträumt haben, sonst geht der Traum nicht in Erfüllung." (Quelle: Wikipedia)






Auch wenn Ihr keine Bäume aufstellt, um die Ihr tanzen könnt und auch keine sieben Kräuter pflückt, so wird Euch doch ganz bestimmt meine Blaubeer-Tarte zum Wochenende schmecken. Super schnell und easy-peasy gemacht, ist das ein echter Sommergenuss!
Also, worauf wartet Ihr noch: schnell an die Rührschüssel, Tarte backen, Käffchen schnappen und dann beamt Ihr Euch gedanklich nach Schweden, stellt Euch vor, Euer Teller stünde auf einem Tisch auf der Terrasse der Villa Kunterbunt, Herr Nilson kitzele Euch am Ohr und Kleiner Onkel warte darauf, dass er was abbekommt :)




Für eine Tarteform von 22 cm Durchmesser:

Mürbteig:
150 g kalte Butter
1 Ei
190 g Mehl
50 g Mandeln gemahlen
1 Prise Salz
30 g Puderzucker
1 - 2 EL kaltes Wasser

Füllung:
250 g Blaubeeren
200 g Blaubeer-Marmelade oder -Fruchtaufstrich
1 EL Speisestärke

Wer es etwas säuerlicher mag, fügt noch den Abrieb einer halben Bio-Zitrone zu.




Aus den Zutaten für den Mürbteig mit den Knethaken einen krümeligen Teig kneten. Dann mit den Händen fertig kneten und für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.
Die Blaubeeren verlesen, vorsichtig waschen und mit der Marmelade und der Speisestärke glatt rühren.
Backofen auf 175 °C (150 °C Umluft) vorheizen. Den Teig ausrollen. Ungefähr zwei Drittel als Boden verwenden. Mit einer Gabel mehrfach einstechen. Nun die Blaubeermasse darauf geben und mit dem restlichen Teig Streifen darüber legen.
In den vorgeheizten Backofen stellen und für 25 - 30 Minuten goldbraun backen. In der Form auskühlen lassen und dann herausnehmen. Entweder pur naschen, oder aber mit etwas Sahne und/oder Vanilleeis servieren. 

Tipp: Schmeckt übrigens auch lauwarm als Dessert sehr köstlich!




Habt ein wundervolles Wochenende, egal ob mit Mittsommerfest oder ohne und lasst es Euch gut gehen!


Ich wünsch' Euch was!

Andrea



Mittwoch, 17. Juni 2015

Wie wäre es mit einem beerigen Marmorkuchen mir Erdbeer-Limes-Guss?









Ich weiß, ich weiß... bin gerade etwas Erdbeer-lastig hier auf dem Blog.... Aber es gibt sie nun mal derzeit in rauen Mengen, diese süßen Früchtchen und ich liebe sie! Ja, und mittlerweile ist es tatsächlich so, dass ich des nachts aufwache und mir fallen Erdbeer-Rezepte ein! Jawohl! Ob Ihr es glaubt oder nicht. aber als ich kürzlich nicht schlafen konnte, kam mir doch wirklich die Idee zu diesem Kuchen, den ich heute hier mit Euch teile! Fakt ist nämlich, marmorieren kann man mit vielen Dingen, nicht nur mit Schokolade... also warum dann nicht auch mit pürierten Erdbeeren? Und wie Ihr auf meinen Fotos sehen könnt, es hat tatsächlich funktioniert und das Schönste daran: es schmeckt auch noch super lecker!!! Naja, und so ein Marmorkuchen ist eben fantastisch geeignet für ein Picknick oder generell für Unterwegs, weil man den ohne große Probleme einfach aus der Hand futtern kann. Also Leute, nix wie ran an den Erdbeer-Marmorkuchen mit Erdbeer-Limes-Guss!





Für eine Guglhupf-Form benötigt Ihr:

150 g Erdbeeren
200 g Zucker
250 g Butter
2 TL abgeriebene Orangenschale 
1 Prise Salz
5 Eier
400 g Mehl
50 g Speisestärke
1 Pk. Backpulver
120 ml Milch
3 EL Orangensaft
2 EL Erdbeersirup 
75 g gemahlene Mandeln

100 g Puderzucker
2 El Erdbeer-Limes oder Orangensaft





Himbeeren mit 30 g Zucker fein pürieren. Butter, 170 g Zucker, Orangenschale und eine Prise Salz mit dem Handrührer cremig rühren. Eier einzeln jeweils eine 1/2 Minute gut unterrühren. 
Mehl, Stärke, Backpulver sieben, mit Milch und drei EL Orangensaft unter die aufgeschlagene Buttermischung rühren. Den Teig halbieren. Unter eine Teighälfte die Erdbeeren, Erdbeersirup und Mandeln rühren. Beide Teige abwechselnd in mehreren Schichten in eine gefettete Gugelhupfform geben. Mit einer Gabel marmorieren.
Im vorgeheizten Ofen bei 175 °C (Umluft 160 °C) auf der 2. Schiene von unten 50 - 55 Minuten backen (Stäbchenprobe machen). 10 Minuten in der Form auskühlen lassen, dann stürzen und abkühlen lassen. 
Puderzucker mit 2 EL Erdbeer-Limes verrühren und über den Kuchen geben.

Tipp: Solltet Ihr keinen Erdbeer-Sirup haben, ist das nicht so schlimm, der verstärkt nur noch den Erdbeer-Geschmack, der dann ohne etwas geringer ist!
Wenn Kinder mitfuttern, nehmt Ihr für den Guss einfach zwei Esslöffel Orangensaft!




Habt noch eine schöne Restwoche und lasst Euch vom Regen nicht ärgern, Ihr Lieben!

Ich wünsch' Euch was!


Andrea

Sonntag, 14. Juni 2015

Holunder-No-Bake-Cheesecake mit Erdbeertopping... ein Sommer-Träumchen!






Also, die vergangene Woche war ich echt fleißig: ich habe sehr viel im Garten gewerkelt, Holunder-Sirup gemacht, Erdbeer-Ketchup gekocht, mehrere Kuchen gebacken, Auto geputzt und... und ...und! Ergebnis: Sirup gut, Erdbeer-Ketchup ist bei meiner Familie durchgefallen... Der Garten hat noch weitere Bearbeitung nötig... Das Auto ist schon wieder staubig, der Kuchen wech und ich bin frustriert! Ich brauche auf jeden Fall jetzt einen Seelentröster und Aufmunterungs-Cake für's Wochenende! Da zumindest mein Holunderblüten-Sirup gut gelungen ist, habe ich beschlossen, diesen zu verwursten und was fällt mir immer als Allererstes ein? Natürlich ein Cheesecake! Daher gibt es bei uns für das Wochenende einen wirklich sehr leckeren und sommerlichen No-Bake-Cheesecake mit ganz viel Erdbeersauce und frischen Erdbeeren. Der ist, ich schwöre, wirklich eine Sünde wert!!!




Für eine Springform von 22 - 24 cm Durchmesser:

Für den Boden:

75 g Amarettini
75 g Butterkekse
90 g geschmolzene Butter

Füllung:

500 g Frischkäse
200 g Sahne
75 ml Holunderblüten-Sirup
50 g Puderzucker
Abrieb einer Bio-Zitrone
2 EL Zitronensaft
6 Blatt Gelatine

Topping:

500 g Erdbeeren
50 ml Holunderblüten-Sirup
125 g Gelierzucker 






Amarettini und Butterkekse mit dem Blitzhacker klein machen, Butter schmelzen und beides miteinander vermischen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen und die Keksmasse auf dem Boden festdrücken. Für mindestens 30 Minuten kalt stellen.

Sahne steif schlagen, Puderzucker nach und nach einrieseln lassen, Frischkäse vorsichtig unterrühren. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Den Holunderblütensirup in einem kleinen Topf erwärmen, Gelatine darin auflösen. Zwei Löffel der Frischkäse-Masse zum Holunderblütensirup geben und verrühren. Den Sirup nun in die Frischkäsemasse einrühren. Zitronensaft und -abrieb zufügen. Masse auf den gekühlten Boden geben und für mindestens 4 Stunden (oder über Nacht) in den Kühlschrank.

Die Hälfte der Erdbeeren (250 g) und den Holundersirup mit dem Stabmixer pürieren. Mit Gelierzucker in einen Topf geben. Unter Rühren aufkochen. Mindestens 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Die restlichen Erdbeeren unterheben, nun lasst Ihr das Ganze abkühlen.

Die abgekühlte Erdbeermasse auf dem gekühlten Cheesecake verteilen und das Ganze nochmals für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. Nun könnt Ihr den Kuchen servieren.




Habt den allerschönsten und sonnigsten Sonntag, Ihr Lieben! 



Ich wünsch' Euch was!


Andrea







Mittwoch, 10. Juni 2015

Heute sind wir in Frankreich: Klassischer Kirschen-Clafoutis... Excellent!




Wir futtern hier ja gerade ganz international: nachdem es den Original Amerikanischen Cobbler gab, zeige ich Euch heute mein Rezept für Clafoutis, eine französische Erfindung und Mischung aus Kuchen und Auflauf. In der Regel isst man Clafoutis als Dessert, aber er passt auch wunderbar mal zu einem Brunch oder zum Sonntagskaffee. In Frankreich bekommt man ihn normalerweise mit Kirschen (und zwar mit Kern!, weil die nicht so ausbluten), man kann aber selbstverständlich auch anderes Obst in den Teig geben. Weil ich aber gerade hier am Obststand frische Kirschen ergattert habe, gibt es bei mir die ganz klassische Variante und die ist auch extrem lecker... Ich persönlich mag es lieber, den Auflauf portionsweise zu machen, daher hier in den kleinen Cocottes*. Genau so gut geht das aber auch in einer großen Auflaufform, ganz wie Ihr mögt! Egal, worin auch immer Ihr den Clafoutis macht, er schmeckt vorzüglich!






Rezept für 6 Portionen: (entweder in einer Auflaufform oder 6 kleinen Förmchen)

ca. 500 g Kirschen 150 g sehr weiche Butter
130 g Zucker
75 g Mehl
2 Eier
150 g gemahlene Mandeln
150 ml Milch
1 Prise Salz
1 Prise Piment
Mark einer Vanilleschote
50 g Mandelplättchen

Außerdem:
Butter zum Ausfetten
Brauner Zucker zum Ausstreuen
Puderzucker zum Bestreuen







Kirschen waschen und entsteinen. Die Form oder Förmchen gut ausbuttern, dann mit braunem Zucker ausstreuen. Beiseite stellen. Backofen auf 200 °C (175 °C Umluft) vorheizen.
Milch mit den Eiern verschlagen. 100 g Zucker, 100 g Butter und die restlichen Zutaten (bis auf Mandelplättchen) zufügen und mit dem Handrührer verrühren.
In die Form geben und die Kirschen gleichmäßig darauf verteilen, etwas hinein drücken.
Restliche Butter in eine Pfanne geben, schmelzen, 30 g Zucker zufügen und dann die Mandelplättchen dazugeben, alles miteinander verrühren. Die karamellisierten Mandeln auf dem Teig verteilen. 
Für ca. 25 - 30 Minuten im vorgeheizten Backofen backen. Herausnehmen, abkühlen lassen und lauwarm, mit Puderzucker bestäubt, servieren. Dazu passt Vanilleeis oder geschlagene Sahne.







So, meine Lieben, das war mein Ausflug nach Frankreich... Habt noch eine schöne Restwoche!


Ich wünsch' Euch was!


Andrea







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Vielen Dank an die Firma Staub.fr für das zur Verfügung stellen der Cocottes!

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