Mittwoch, 16. April 2014

Ich habe schon mal Oster-Besuch: Kiki und ihre unerhört leckeren Eierlikör-Muffin-Türmchen mit Rhabarbercurd und Vanillesahne

Hallo, Ihr Lieben! Ich habe mir schon mal Oster-Besuch eingeladen. Bei mir ist heute die zauberhafte Kiki vom Blog Cinnamon and Coriander zu Gast und hat ganz fantastische Törtchen für Euch mitgebracht! Kiki und Ihren Blog kenne ich schon länger und freue mich immer über jeden Post von Ihr, weil sie ganz wunderschöne und kreative Rezepte zu bieten hat. Schaut einfach mal bei Ihr vorbei! Was Ihr Euch unbedingt ansehen solltet, ist ihre entzückende Hasenpopo-Torte
So, und jetzt ist die liebe Kiki dran:

Hallo ihr Lieben! Mein Name ist Kiki und ich blogge heute für euch aus der blühenden Dreiflüssestadt Passau! Mit der lieben Andrea teile ich neben unserer Blog-, Back-,  und Reiselust auch die Kochbuch-Kaufsucht! Auf 150 komme ich leider noch nicht, aber wenn man all die ausgeschnittenen Artikel und herausgerissenen Magazinseiten binden würde, dann käm ich dem wohl nahe! 

Heute als Gast auf ihrem genialen Blog sein zu dürfen freut mich ganz besonders, da ich hier dem süßen Zahn so richtig freien Lauf lassen kann :-) 
Als sie mich fragte, ob ich sie in der ersten Osterwoche mit etwas Gebackenem vertreten möchte, wusste ich gleich, was ich ihrer süßen Schatzkiste hinzufügen möchte! 
Vielschichtig und grazil sollte es sein - mit der vollen Dröhnung Rhabarber und Eierlikör: Meinen zwei Oster-Favoriten! 

Also Vorhang auf für diese österlichen Eierlikör-Kuchentürmchen, die prall gefüllt mit einer zartschmelzenden Vanillesahne und cremig-buttrigem Rhabarbercurd daherkommen! 

Vom Lämmchenbacken habt ihr ja sicher noch eine angebrochene Flasche des goldenen Oster-Likörs im Kühlschrank stehen! Und der passt nun einfach mal wunderbar zu der erfrischenden Säure des Rhabarbers !!  
Heute gibt es die pinken Wunderstangen, wie ihr seht, in Form eines Rhabarbercurds! Eine zartrosa,  frühlingsfrische Variante des britischen Brotaufstrichs! Seit dem ersten Löffel bin ich geradezu süchtig danach! Also macht euch keine Sorgen um eventuelle Curd-Reste! Die schmecken ganz vorzüglich zum Frühstückscroissant! 
In Kombination mit dem saftigem Eierlikörkuchen und einem schönen Klecks Vanillesahne einfach der perfekte Bissen für einen sonnigen Frühlingsbrunch!




Für 12 normale oder 24 Mini - Eierlikör Muffins: 
adaptiert nach Küchengötter

200 g Puderzucker
200 ml Sonnenblumenöl
200 ml Eierlikör
100g Mehl 
3 TL Backpulver
100g Speisestärke
4 Eier
3 Tl Vanilleessenz 

Zuerst den Ofen auf 180 Grad vorheizen und die Muffinform buttern und mit Mehl bestäuben!

Den Puderzucker zunächst sieben und gemeinsam mit Vanille und Eiern mit dem Handmixer schaumig rühren. Eierlikör und Öl hinzufügen und unterrühren. Stärke, Mehl und Backpulver mischen wir in einer Schüssel und sieben sie, bevor wir sie  nach und nach unter die Eiermasse rühren. Und schon kann die Masse in die Muffinform gegossen werden (2/3 voll). Im vorgeheizten Backofen (180 Grad Ober-/Unterhitze) lassen wir die goldenen Küchlein ca. 25 min. backen. Auskühlen lassen! Dann die Küchlein 2 mal durchschneiden! 

Für das Rhabarbercurd 
(macht 2 kleine Gläser) 

250 g Rhabarber
160 g Zucker
1 Prise Salz
2 El Zitronensaft
5 Eigelb
80 g Butter 

Den Rhabarber in Stücke schneiden und in einem Topf mit 2 EL Zucker mischen. Sobald der Rhabarber Saft gezogen hat erhitzen wir ihn und lassen ihn so lange bei geschlossenem Topf köcheln lassen, bis er leicht zerfallen ist. Pürieren oder im Foodprocessor zu einem glatten Kompott verarbeiten! 
Die Eigelbe im heißen Wasserbad mit dem Zucker und dem Salz cremig schlagen. Nach und nach das Rhabarberkompott und den Zitronensaft unterschlagen, bis eine dickliche Creme entstanden ist. Zum Schluss die Butter zerlassen und ebenfalls nach und nach unterziehen. Passt auf, dass euch die Masse nicht zu heiß wird! Gerinnungs-Gefahr! 
Ist euer Rhabarber eher grün als pink, könnt ihr den Curd mittels roter Lebensmittelfarbe ein bisschen aufhübschen! 
Das fertige Curd lasst ihr gut abkühlen! 

Für die Vanillesahne

1 Becher Sahne 
4 Tütchen Vanillezucker
2 Päckchen Sahnesteif
2 Tl Bourbon Vanilleessenz 

Die Sahne mit dem Zucker, der Vanille und dem Sahnesteif schlagen und kühlstellen, bis ihr sie braucht! 

Alles fertig? Dann können wir ja jetzt unser Türmchen bauen! 
Als Boden wählt ihr die Muffinscheibe mit dem größten Durchmesser! Das war bei mir immer das Mittelstück. Darauf mit dem Spritzbeutel eine Lage Sahne aufspritzen und mit einem Teelöffel Curd versehen! Darauf kommt wieder eine Kuchenscheibe, Sahne und Curd. Den Abschluss bildet eure letzte Muffinscheibe! 




Et voila! 

Ein Türmchen voller Oster-Aromen, das eure Lieben beim Feiertagskaffee begeistern wird! 


Vielen lieben Dank, liebe Kiki, für Deinen Besuch bei mir und dieses wundervolle und unglaublich leckere Rezept! 

Habt es noch schön diese Woche und viel Spaß bei Euren letzten Oster-Vorbereitungen!

Ich wünsch' Euch was!


Andrea



Sonntag, 13. April 2014

Zitronig leckere Gugl mit Pistazien, mmmmhhhhh.....

Habt Ihr es bemerkt, meine Lieben? Ich habe ein wenig an meinem Blogdesign gebastelt... Mögt Ihr es? Ich habe es sogar endlich geschafft, diese hässlichen Social Icons in nette Buttons umzuwandeln... hat mich einen ganzen Vormittag gekostet, aber hinterher war ich mächtig stolz auf mich! Ist doch schön, wenn man durch so kleine Dinge glücklich wird, oder? Für mich ist das aber ein wirklich großes Ding, weil ich von HTML oder sowas Null-komma-Null-Ahnung habe. Dank der wertvollen Tipps einer sehr lieben jungen Dame, die, by-the-way, auch noch das neue Header-Photo gemacht hat, habe ich das hinbekommen! YEAH!
Und für Euch habe ich ein paar sehr saftige, fruchtige und überaus leckere Zitronengugelchen hinbekommen! Die müsst Ihr einfach probieren, denn sie sind ultra-yummie! Vielleicht ja noch eine Idee für Euer Osterbrunch?




Zutaten für ca. 45 Gugl:

120 g sehr weiche Butter
80 ml Buttermilch
50 g gehackte Mandeln
150 g Puderzucker
Abrieb einer ganzen Zitrone
160 g Mehl
2 Eier
4 EL Zitronensaft

Glasur:
2 TL Zitronensaft
Puderzucker
gehackte Pistazien




Butter, Buttermilch, Puderzucker und Zitronenabrieb sehr schaumig rühren. Dann Mehl, Mandeln, Ei und Zitronensaft zufügen und schnell untermischen. Das Ganze auf die Guglform verteilen und bei 180 °C (160 °C Umluft) für ca. 12 - 15 Minuten backen. Ganz kurz in der Form auskühlen lassen, dann stürzen. 
Inzwischen einen Guß aus Puderzucker und Zitronensaft rühren und die Gugelchen damit einpinseln, mit den gehackten Pistazienkernen bestreuen.





Habt es nun fein, Ihr Lieben, noch einen tollen Sonntag und eine wunderschöne vorösterliche Woche!

Ich wünsch' Euch was!


Andrea

Sonntag, 6. April 2014

Frühlingsfrischer Cheesecake im Glas auf Mandel-Crumble mit Mango



Hallo meine Lieben an diesem schönen Frühlingstag! Nachdem ich heute schon wieder fleißig im Garten gewerkelt und die Sonnenstrahlen genutzt habe, gibt es nun für Euch hier das Rezept für einen Wow-Cheesecake-im-Glas! Irgendwie habe ich festgestellt, dass ich schon lange keinen Cheesecake im Glas mehr gepostet hatte und daher habe ich mir ein hübsches frühlingshaftes Rezept für Euch überlegt... Sehr fruchtig, leicht und lecker ist das ein Nachtisch, der perfekt zum sonnigen Frühjahr oder zu Eurem Osterfest passt. 


Zutaten für 6 Gläser á ca. 160 ml:

Für den Crumble:
65 g Mehl
40 g gemahlene Mandeln
75 g brauner Zucker
40 g Butter in Würfeln

Cheesecake-Creme:
200 g Frischkäse
Mark 1 Vanilleschote
Saft einer Limette
200 g Schlagsahne
50 g Zucker
2 Eiweiß

Topping:
1 Dose Mangohälften
Saft einer Limette
1 halbe frische Mango





Für den Crumble den Backofen auf 180 °C vorheizen. Alle Zutaten im Mixer zu Streuseln mixen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Ca. 30 Minuten backen, auskühlen lassen.
Für die Cheesecake-Creme den Frischkäse, Vanillemark und Limettensaft glatt rühren. Sahne steif schlagen, unterheben. Zucker und Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unterziehen. 
Für das Topping die Mangohälften aus der Dose mit dem Limettensaft pürieren. Das Mangofleisch der halben Mango in feine Würfel schneiden.

Die Streusel auf die Gläser verteilen. Anschließend die Creme daraufstreichen, die Mangosauce darüber geben und zuletzt die Mangowürfel darauf verteilen. Das Ganze für mindestens 3 Stunden kalt stellen. 







Solltet Ihr noch weitere Cheesecake-im-Glas-Rezepte suchen, dann schaut doch mal hier vorbei...  Habt es noch fein, Ihr Lieben und startet gut in die neue Woche!


Ich wünsch' Euch was!


Andrea

Mittwoch, 2. April 2014

Ei...Ei... Ei.... Eierlikör-Gugl





Heute verrate ich Euch ein Geheimnis! Ich habe ja schon in meiner frühesten Kindheit dem Alkohol gefrönt! Jawohl!!! Und das kam so: Wir hatten in unserer Nachbarschaft eine ältere Dame, die nicht mehr so ganz fit auf den Beinen war und die darum bat, dass ich ihr Brot oder Brötchen aus unserer Bäckerei vorbei bringen möge. Das tat ich liebend gern (aber nur bei ihr), denn jedes Mal, wenn ich ihr etwas brachte, bekam ich als "Belohnung" ein Gläschen selbstgemachten Eierlikör, das ich dann genüsslich in ihrem mit Spitzendeckchen drapierten Wohnzimmer ausschleckte... Yummie! Wie habe ich das geliebt... Heute würde ich jeden Menschen verklagen, der meinem 10-Jährigen Alkohol serviert, der arme Kerl darf ja noch nicht einmal Cola trinken. Aber so war das früher und ich glaube mal, mir hat es nicht sonderlich geschadet, hicks....
Die Geschichte fiel mir wieder ein, als ich heute sehr leckere Gugelchen mit Eierlikör produziert habe. Eierlikör passt irgendwie zu Ostern, findet Ihr nicht? 





Für 12 Gugl benötigt Ihr:

120 g weiche Butter
90 g Zucker
1 Päckchen Vanille-Zucker
1 Prise Salz
2 Eier
8 EL Eierlikör
1 Bio-Zitrone
120 g Mehl
1 TL Backpulver
60 g Schokoladenraspel
nach Belieben etwas Safran
200 g Puderzucker




Den Backofen vorheizen auf 200 °C (175 °C Umluft). Die Schale der Zitrone abreiben. Die Butter mit 1 TL Zitronenschale, Vanillezucker, Zucker, evtl. Safran und der Prise Salz schaumig rühren. Eier und die Hälfte des Eierlikörs unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver auf die Eimasse sieben und unterheben. Die Schokoladenraspel zuletzt unterheben. In die gefetteten Förmchen geben und für ca. 15 - 20 Minuten backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Den Puderzucker mit dem restlichen Eierlikör verrühren und die Gugl damit glasieren. 






Habt es noch fein in dieser schönen frühlingshaften Woche, meine Lieben!

Ich wünsch' Euch was!

Andrea





Quelle: Mini-Guglhupf, GU-Verlag

Sonntag, 30. März 2014

Das Buch "Geschenke aus dem Backofen" und eine wundervolle Idee für Euer Ostermitbringsel: Rüblikuchen im Glas




Rüblikuchen ist ja im Hause "Zimtkeks und Apfeltarte" immer ein Renner und zu Ostern sowieso ein Must! Daher habe ich mich auch gleich in das Rezept der feinen Rüblikuchen im Glas verguckt, das eines der vielen schönen Rezepte in dem Buch "Geschenke aus meinem Backofen" aus dem frech-Verlag ist. Ich hatte Euch ja schon in einem anderen Post mein persönliches Rüblikuchen-Rezept verraten und nun habe ich hier eine blitzschnell produzierte Variante, die sich perfekt eignet, um Freunde, Familie oder andere nette Menschen zu Ostern mit einer Kleinigkeit zu überraschen. 





Zutaten für 6 Gläser á 290 ml:

125 g Rapsöl
150 g Zucker
2 Eier
250 Möhren
50 g gemahlene Haselnüsse
100 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
1 Msp. Muskat
1 Msp. Salz

6 Weck-Gläser



Für den Teig das Rapsöl, den Zucker und die Eier zu einer homogenen Masse verschlagen. Die Möhren waschen, schälen und fein reiben. Zusammen mit den übrigen trockenen Zutaten mischen und unter die Teigmasse rühren. Den Teig in 6 Gläser füllen und im vorheizten Backofen bei 200 °C für etwa 25 Minuten backen. Den Kuchen auskühlen lassen und anschließend fest verschließen. Zum Verschenken schöne Anhänger schreiben und eine Schleife um das Glas machen.

Tipp: Zum Servieren kann man dann entweder etwas Puderzucker über die Kuchen streuen, einen Schokoladenguss überziehen und oder aber ein Frischkäsefrosting dazu machen. 




Das Buch "Geschenke aus dem Backofen" ist ein wirklich schönes und vor allem einfallsreiches Rezeptewerk für Diejenigen, die Ihre Lieben gerne mit Selbstgebackenem verwöhnen. Egal, ob süß oder deftig, ob Kuchen oder Keks, ob Baguette oder Steinpilzcracker, alle Rezepte sind ausführlich erklärt und sehr ansprechend dargeboten. Was dieses Buch besonders macht, sind die vielen wundervollen Verpackungsideen und die Vorlagen, die man dafür nutzen kann.




Fazit:

Das Buch "Geschenke aus dem Backofen" von Anne Iburg und Gesine Harth ist ein sehr kreatives Backbuch für Alle, die gerne backen und ihr Gebackenes gerne weiter verschenken. Leckere Rezepte, gepaart mit ganz tollen Geschenkverpackungen sind hier sehr anschaulich gezeigt. An Rezepten finden sich hier zum Beispiel Muffins, Cracker, Brot, Grissini, Kuchen, Cookies und vieles mehr. Mir gefällt das Buch außerordentlich gut, vor allem weil auch die Verpackungsideen so hübsch und originell sind.

Dieses Buch wurde mir vom frech-Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt, ich möchte mich dafür ausdrücklich bedanken. Meine Meinung bleibt davon aber gänzlich unberührt.

Hier nochmals die Angaben zum Buch: 

Geschenke aus dem Backofen
Anne Iburg, Gesine Harth
frech-Verlag, Stuttgart
ISBN 978-3-7724-5906-1

Habt eine sonnige Woche, meine Lieben und lasst Euch nicht stressen!


Ich wünsch' Euch was!


Andrea


Dienstag, 25. März 2014

Osterbackstube: Blaubeer-Zitronen-Guglhupf






Hui, in gut drei Wochen ist Ostern! War Euch das bewußt? Mir nicht so richtig... Jetzt muss ich erst mal in meinen Keller, in die dort vergrabenen Kisten steigen und Osterdeko herbeizaubern. Wird ja nun langsam Zeit! Wäre auch echt schade für die ganzen Häschen und Eierchen, wenn sie im Verborgenen blieben... Mach' ich gleich nach diesem Post :)

Immerhin habe ich mich ja schon mit Gebäcken für Ostern auseinandergesetzt und auch heute wieder eine leckere Idee für den Osterbrunch oder die Kaffeestunde anzubieten. Dieser Guglhupf ist easy-peasy zusammengerührt und schmeckt ausgesprochen lecker und saftig.. und er ist natürlich nicht nur was für Ostern, sondern schmeckt einfach immer gut!





Für eine Guglhupf-Form benötigt Ihr:

225 g Butter
350 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
200 g braunen Zucker
100 g Zucker
4 Eier
1 Päckchen Bourbon-Vanille-Zucker
200 g Schmand oder Creme fraiche
250 g Blaubeeren
Saft und abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone




Ofen auf 180 °C (160 °C Umluft) vorheizen. Die Butter mit dem braunen Zucker, Vanillezucker und Zucker auf mit dem Rührgerät auf höchster Stufe ganz schaumig schlagen. Die Eier nach und nach, dann den Schmand zufügen und dabei immer weiter rühren. Nun das Mehl, Salz, Backpulver, Zitronenabrieb und -saft hinzufügen und alles miteinander vermischen. Zuletzt die Blaubeeren hinzufügen und nur noch vorsichtig unterheben.

Nun den Teig in eine gefettete Guglhupfform füllen und im vorgeheizten Backofen für 60 - 70 Minuten backen. Stäbchenprobe machen!
Auf einem Gitterrost auskühlen lassen und zum Servieren mit Puderzucker bestäuben.




Solltet Ihr noch weitere Ideen für Ostern suchen, dann schaut doch mal bei meinem Rüblikuchen, meinen selbstbemalten Ostereiern oder aber bei dem köstlichen Zimtschneckenkuchen vorbei, vielleicht ist ja noch etwas für Euch dabei!

Habt es noch schön diese Woche!

Ich wünsch' Euch was!


Andrea

Mittwoch, 19. März 2014

Zur Feier des Tages: Orangen-Mascarpone-Torte



Wenn junge Menschen es eine geraume Zeit miteinander aushalten - und das trotz widriger Umstände, wie zum Beispiel einem einjährigen Auslandsaufenthalt zwischendurch - dann finde ich, ist das durchaus ein Grund zum Feiern... So geschehen hier im Hause Zimtkeks und Apfeltarte. Mein 19jähriger Sohnemann hatte gestern 3!-jährigen Jahrestag mit seiner Freundin und das finde ich in diesem Alter schon bemerkenswert. Daher habe ich als Überraschung für die Beiden ein Torte gemacht. 
Wie regelmäßige Leser wissen, bin ich ja nicht so der Tortenfreund und greife grundsätzlich lieber zum Käsebrot statt zum Kuchen, aber dieses Törtchen finde sogar ich ziemlich lecker! Das feine Orangenaroma und dann noch frische Orangen machen das Ganze nicht so schwer und in Kombination mit der Mascarpone ist dieses Backwerk wirklich köstlich! 




Für eine Springform von 20 - 24 cm Durchmesser:

Biskuitboden:

4 Eier (M)
1 Prise Salz
75 g Zucker
1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker
100 g Mehl
60 g Speisestärke
Abrieb einer Bio-Orange
1 TL Backpulver
50 g gehackte Mandeln
5 EL Buttermilch


Füllung:

1 Becher Sahne
250 g Mascarpone
1 TL Zimt
1 Päckchen Vanillezucker
Abrieb einer halben Bio-Orange
75 g Zucker

4 Orangen (filetiert und gut abgetropft)


Frosting:

100 g Butter zimmerwarm
250 g Mascarpone
120 g Puderzucker
Abrieb einer halben Bio-Orange




Zunächst müsst Ihr die Eier trennen. Das Eiweiß mit Salz steif schlagen und das Eigelb mit Zucker und Vanillezucker sehr cremig schlagen. Das Mehl mit Speisestärke und Backpulver mischen und über die Eimasse sieben. Nun die Mandeln, den Orangenabrieb und die Buttermilch zufügen und das ganze mit dem Mixer kräftig aufschlagen. Zuletzt den Eischnee vorsichtig unterheben. In die gefettete Springform geben und bei 180 °C (160 °C Umluft) für 35 - 40 Minuten backen. Bitte unbedingt Stäbchenprobe machen!
Den Boden auskühlen lassen.

Die Sahne steif schlagen. Mascarpone mit den restlichen Zutaten cremig rühren und anschließend die Sahne unterheben. Den abgekühlten Tortenboden in drei Teile schneiden. Zunächst die eine Hälfte der Creme auf einen der Böden verteilen und anschließend die Orangenfilets von zwei Orangen in die Creme drücken. Den zweiten Boden aufsetzen und ebenso verfahren. Den dritten Boden aufsetzen.

Für das Frosting zunächst die Butter mit dem Puderzucker cremig aufschlagen, dann die Mascarpone und den Orangenabrieb zufügen und zu einer dicklichen Creme aufschlagen. Für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen, dann auf der Torte und am Rand gleichmäßig verteilen. Nach Belieben verzieren.
Für mindestens 3 Stunden kalt stellen.




Habt noch eine schöne Restwoche und genießt den Frühling, meine Lieben!

Ich wünsch' Euch was!


Andrea