Sonntag, 31. August 2014

Was macht man mit einem Korb voller Pflaumen? - Pflaumen-Friands!!!






Wenn Dir ein netter Mensch Pflaumen schenkt, dann gibt es doch nichts Besseres, als damit etwas zu backen, oder? Da mir diese große Freude zuteil wurde, gab bei uns daher ganz besonders leckere und schnelle Friands... Was? Ihr kennt Friands nicht? Also, sie stammen von französischen Financiers ab und zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie kaum (oder auch gar kein) Mehl enthalten, sondern mit ganz fein gemahlenen Mandeln und Eiweiß zubereitet werden. Bekannt sind sie vor allem in Neuseeland und Australien.... und natürlich hier bei mir!
Mein Lieblings-Friand wird mit frischen Beeren gebacken, gleich gefolgt von Pflaumen-Friands. Ich kann sie Euch nur sehr ans Herz legen, sie schmecken ausgesprochen köstlich!





Zutaten für 12 Friands in Muffinform gebacken:

200 g Butter
50 g Mehl
200 g Puderzucker
150 g Mandeln, sehr fein gemahlen
5 Eiweiß
abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
6 Pflaumen






Den Backofen auf 180 °C (160 °C Umluft) vorheizen. Die Butter in einem Topf schmelzen und wieder leicht abkühlen lassen. Mehl und Puderzucker in eine Rührschüssel sieben und die fein gemahlenen Mandeln hinzufügen. Das Eiweiß kurz aufschlagen (muss nicht ganz steif sein). Das Eiweiß, die Butter und Zitronenschale zur Mehlmischung geben und alles zu einem Teig verrühren. Die gefetteten Muffinförmchen gleichmäßig (ca. 2/3) mit dem Teig füllen und jeweils eine halbe Pflaume darauf geben. Im vorgeheizten Backofen für 30 - 35 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen, aus der Form lösen und mit Puderzucker bestäubt servieren.






Habt noch einen schönen Restsonntag, Ihr Lieben! Ich kuschel' mich jetzt wieder auf meine Couch, mit dem Sommer, das wird wohl nix mehr... Dann läute ich jetzt hier mal den Herbst ein!

Ich wünsch' Euch was!


Andrea

Donnerstag, 28. August 2014

I proudly present: Denise von Foodlovin' mit ihrem No-Bake Cherry Cheesecake mit Mandelflorentinern

Und schon wieder ein zauberhafter Gast hier bei mir:
Denise vom wunderschönen Blog Foodlovin' habe ich vor nicht allzu langer Zeit kennen gelernt, da sie mich angeschrieben hatte und einen meiner Beiträge verlinken wollte. Natürlich habe ich mir gleich ihren Blog angeschaut und war begeistert! So liebevoll und schön gestaltet, tolle Fotos und großartige Rezepte... schaut unbedingt mal bei ihr vorbei, ich bin mir sicher, die Seite wird auch Euch gefallen. Aber jetzt bleibt erst mal hier bei mir und schaut Euch den köstlichen Beitrag von Denise an:



No Bake Cherry-Cheesecake

Heute feier ich mit euch und Andrea Premiere: mein erster Gastbeitrag.
Ich habe Andreas Blog vor noch gar nicht so langer Zeit entdeckt, war aber sofort von ihren Rezepten begeistert. Ein Blog, der mein Lieblingsgewürz Zimt schon im Namen trägt – der konnte nur gut sein!
Als Andrea mich gefragt hat, ob ich gerne einen Gastbeitrag auf Zimtkeks und Apfeltarte schreiben möchte, habe ich sofort ja gesagt.

Und dann habe ich überlegt: was backe ich ihr denn Schönes?
Einen Zimt-Apfelkuchen? Lecker, aber doch ein bißchen offensichtlich.
Als sie sich als Cheesecake-Junkie outete, und ich Ihre tolle Sammlung an köstlichen Cheesecake-Rezepten sah, war es mir aber plötzlich ganz klar: ein Cheesecake sollte es sein.
Der gehört schließlich auch zu meinen Lieblingskuchen und ich experimentiere nur zu gerne mit verschiedenen Varianten.

Bei den sommerlichen Temperaturen dachte ich sofort an einen cremig-leichten Cheesecake aus dem Kühlschrank, statt aus dem Ofen. Dazu die letzten Kirschen der Saison. Fehlte nur noch das gewisse Etwas. Kirschen... da passen doch Mandeln hervorragend!
Ja genau, selbstgemachte knusprige Mandel-Florentiner! Dafür muss man zwar doch den Ofen anschmeißen, aber nur ganz kurz. Und wo wir gerade bei Mandeln sind, auch im Boden befinden sich knusprig geröstete gehackte Mandeln.

Um die Cheesecake-Creme sommergerecht noch etwas leichter zu gestalten, habe ich etwas Joghurt dazu gegeben. Für’s Aroma kommen ein wenig Amaretto und Kirschwasser in die Creme. Den Alkohol könnt ihr aber auch ganz einfach weglassen, wenn Kinder mitessen.

Das Ergebnis? Am liebsten hätte ich mir einen Löffel geschnappt und den Kuchen einfach aus der Form gelöffelt.
So ergänzt mein Cherry-Cheesecake Andreas ansehnliche Cheesecake-Sammlung und schmeckt euch hoffentlich genauso gut wie mir.



No Bake-Cherry Cheesecake mit Florentinern

Für eine 24-er Springform

Für den Boden:
180 g Butterkekse
30 g gehackte Mandeln
85 g Butter
1 Prise Zimt
80 g Zucker

Für die Füllung:
3 Blatt Gelatine
700 g Frischkäse
200 g Joghurt
150 g Zucker
½ TL Vanilleextrakt
1 TL Amaretto
1 TL Kirschwasser
1/2  Zitrone
200 g Sahne
100 g Kirschmarmelade ohne Stücke

Für die Florentiner
70 ml Sahne
75 g Butter
75 g Zucker
1 EL Honig
200 g Mandeln, gehobelt




Für den Boden die Mandeln in einer Pfanne ohne Fett anrösten bis sie anfangen zu bräunen. Vom Herd nehmen und beiseite stellen. Die Butterkekse im Zerkleinerer fein hacken. Mit dem Zucker und den gehackten Mandeln mischen. Die Butter schmelzen, zu den Keksbröseln geben und gut unterheben. Die Masse auf den Boden der Kuchenform geben und gleichmäßig gut festdrücken. In den Kühlschrank stellen.

Für die Füllung drei Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Sahne steif schlagen. Den Frischkäse mit dem Joghurt, 150 g Zucker, dem Vanilleextrakt, Amaretto und Kirschwasser glatt rühren. Die Zitrone auspressen und den Saft in einem kleinen Topf leicht erhitzen. Die Gelatine gut ausdrücken und im Zitronensaft auflösen. Mit 2 EL von der Frischkäsecreme verrühren und dann mit der restlichen Creme mischen. Zum Schluss die Sahne unterheben. Die Creme auf dem Boden verteilen und glattstreichen.

Die Kirschmarmelade in einem kleinen Topf erwärmen, bis sie flüssig wird. In einem beliebigen Muster über den Cheesecake träufeln und mindestens 5 Stunden, besser über Nacht kalt stellen.

Den Backofen auf 175° C (Ober- und Unterhitze) vorheizen.
Für die Florentiner die Sahne, Butter, den Zucker und den Honig in einem Topf aufkochen. Die Mandeln unterrühren und alles ca. 1 Minute köcheln lassen. Vom Herd nehmen, kurz abkühlen lassen.
Ein Backblech mit Backpapier auslegen, die Florentinermasse darauf geben und glattstreichen.  Etwa 15 Minuten backen, bis die Florentiner braun werden.
Aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und in Dreiecke brechen oder schneiden.

Den Cheesecake vor dem Servieren mit frischen Kirschen und den Florentinern dekorieren.

Tipp: Falls der Cheesecake sich nicht vom Rand der Kuchenform lösen möchte, hilft es, die Form kurz mit den Händen oder einem Tuch mit heißem Wasser anzuwärmen. Dann löst er sich ganz leicht und unversehrt.


Liebe Denise, vielen herzlichen Dank für diesen wundervollen Gastbeitrag! Also, meinen Geschmack hast Du damit jedenfalls schon mal hundertprozentig getroffen und den meiner lieben Leserschaft bestimmt auch, oder Ihr Lieben?


Ich wünsch' Euch was!

Andrea

Sonntag, 24. August 2014

Blaubeer-Ricotta-Tarte... denn eigentlich haben wir noch Sommer!





Das mit dem deutschen Sommer ist ja so eine Sache... Was er jedenfalls nicht ist - verlässlich! Ich als wirklich extrem großer Dänemark-Fan kann ja nur von Glück sagen, dass wir dieses Jahr als Urlaubsziel USA gewählt haben und nicht in den Norden gefahren sind, denn sonst säße ich jetzt bei 16 Grad und Nieselregen in Norre Lyngby. Statt dessen lasse ich mich glücklicherweise in der Sonne Floridas und South Carolinas brutzeln und genieße es, nur in Sommerfähnchen und Flip-Flops unterwegs zu sein.
Aber Euch zum Trost gibt es zumindest ein sommerlich leichtes Törtchen, eine ganz leichte und leckere Ricotta Tarte, belegt mit leckeren Blaubeeren, oder Himbeeren, oder was Ihr so mögt.



Zutaten für eine Tarte- oder Springform von 24 cm:

Für den Mürbteig
220 g Mehl
50 g Puderzucker
1 Ei
2 EL kaltes Wasser

Belag
500 g Ricotta 
2 Eier
Mark einer Vanilleschote
Saft- und Schale einer Bio-Zitrone
150 g Zucker 
Ca. 300 g Heidelbeeren (oder andere Beeren Eurer Wahl)



Für den Teig Mehl, Puderzucker und kalte Butter mit den Mixer zu eine krümeligen Teig verrühren, dann Ei und 2 EL kaltes Wasser einarbeiten und mit den Händen schnell zu einem glatten Teig verkneten. Für 30 Minuten in Folie gewickelt in den Kühlschrank legen.
Backofen auf 180 Grad (160 Grad Umluft) vorheizen. Den Mürbteig nach der Ruhezeit ausrollen und in die gefettete Form geben. Mit einer Gabel mehrfach einstechen, dann für 15 Minuten vorbacken.
Inzwischen die Eier, den Zucker und Vanillemark schaumig schlagen. Ricotta zufügen, weiterrühren, zuletzt Zitronensaft und -schale unterschlagen. Die Masse auf den vorgebackenen Mürbteig streichen und für weitere 45 Minuten backen. In der Form auskühlen lassen, dann mit den Beeren belegen. Mit etwas Puderzucker bestäubt servieren.






Habt es noch besonders schön an diesem Sonntag und kommt gut in die neue Woche, Ihr Lieben!

Ich wünsch' Euch was!


Andrea

Donnerstag, 21. August 2014

I proudly present: Mara, vom Blog "Life Is Full Of Goodies" mit köstlichen Apple-Pie-Cookies


Ihr Lieben!
Heute darf ich auf meinem Blog wieder einen ganz wunderbaren Gast begrüßen:
Mara von Life Is Full Of Goodies hat sich virtuell auf den Weg zu mir gemacht und hat ein ganz besonders köstliches Rezept im Gebäck... äh... Gepäck... Apple-Pie-Cookies!

Mara und ihren tollen Blog kenne und liebe ich quasi seit ihrer ersten Blog-Stunde. Ich mag ihre kreativen Rezepte und die frische und fröhliche Art, in der sie diese präsentiert. Maras Herz schlägt vor allem für Süßes und das findet man dann auch hauptsächlich auf ihrem schönen Blog, sie kann aber auch fantastisch kochen, wie man beim Perfekten Dinner erleben durfte... 

Aber schaut selbst, Ihr Lieben!


Apple Pie Cookies


Ja HALLO allerseits!! Ich freue mich riesig, dass ich bei der lieben Andrea auf ihrem wunderschönen Blog Zimtkeks und Apfeltarte zu Gast sein und Euch begrüßen darf! Warum freu ich mich so? Weil ich ein bekennender Fan von Andrea, ihren Köstlichkeiten und ihren wunderbaren Fotos bin! Deshalb. Und genau aus diesem Grund hatte ich Andrea vor einiger Zeit gefragt, ob sie nicht Lust hätte, einen Gastbeitrag für meinen Blog Life Is Full Of Goodies zu schreiben. Das hat sie dann auch getan und einen unverschämt leckeren Schoko Cheesecake mit Himbeeren dafür mitgebracht. Nun bin ich glücklich, dass ich mich für diesen gelungenen Gastbeitrag revanchieren kann.

Zimtkeks und Apfeltarte habe ich letztes Jahr kennen- und lieben gelernt! Ich mag Andrea´s Rezepte sehr und mir läuft in der Tat regelmäßig das Wasser im Mund zusammen, wenn ich einen neuen Beitrag von ihr entdecke. Zudem haben wir im Laufe der Zeit festgestellt, dass wir durchaus die ein oder andere Gemeinsamkeit haben, was das Ganze noch sympathischer machte, als es ohnehin schon war!

Ich bin übrigens Mara, fast hätte ich vergessen, mich vorzustellen. Wie schon angedeutet, blogge ich auf Life Is Full Of Goodies. Und das nun schon seit Februar 2013. Verfallen bin ich vor allem süßen Leckereien, seien es Kuchen, Torten, süße Teilchen, Eis oder andere Süßigkeiten... Es schmeckt einfach zu gut! Hin und wieder gibt es zur Abwechslung aber auch was herzhaftes und ab und an sogar was richtig gesundes in meiner FIT FOOD Kategorie.

Heute habe ich Euch superleckere Apple Pie Cookies mitgebracht. Ich fand die Idee, köstlichen Apple Pie in hübsche Cookies zu verwandeln richtig gut, so dass ich nach einigem Tüfteln auch ein vernünftiges Ergebnis hatte.

Das Rezept:

Für die Füllung:

200 g Äpfel
1 Esslöffel Butter
50 g brauner Zucker
50 g weißer Zucker
1 Teelöffel Zimt
1 Spritzer Zitronensaft
1 gehäufter Esslöffel Speisestärke
2 Esslöffel Wasser


Für den Teig:

300 g Mehl
175 g kalte Butter
eine Prise Salz
75 ml kaltes Wasser
50 g Zucker


Die Äpfel ganz klein schneiden und in der geschmolzenen Butter in einem Topf erhitzen. Mit dem braunen und weißen Zucker mischen. Zimt und Zitronensaft hinzugeben und alles aufkochen lassen. Ca. 5 Minunten weiterköcheln lassen, dabei immer gut umrühren.
Die Speisestärke im Wasser anrühren und zu den Äpfeln geben. Alles glatt rühren und andicken lassen. Dann vom Herd nehmen und auskühlen lassen.
Den Backofen auf 190 °C vorheizen (170 °C Umluft).
Alle Teigzutaten schnell zu einem Teig verkneten und ca. 2/3 davon auf einer bemehlten Fläche ausrollen. Die Füllung darauf verstreichen. Aus dem restlichen Teig Streifen für das Teiggitter machen. Dazu einfach den Teig ebenfalls ausrollen und mit einem Messer in lange Streifen schneiden. Diese Streifen in einem Gitter auf die Füllung legen. Dann mit einem runden Ausstecher die Cookies ausstechen. Das ist etwas Arbeit, weil man mit der Füllung etwas aufpasssen muss und alles ziemlich weich ist, aber dafür hat man nachher auch tolle und leckere Cookies zur Hand!
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und ca. 12-15 Minuten backen (wenn ihr sehr große Kekse habt, dann dauert es vielleicht noch ein klein wenig länger), die Kekse sollten eine schöne goldbraune Farbe bekommen.
Die Apple Pie Cookies auskühlen lassen und dann mit Puderzucker bestreuen. Yammi!



Apple Pie Cookies


So, und an dieser Stelle nochmals ein ganz großes und ganz arg liebes DANKE an DICH liebe Andrea, dass ich hier und jetzt bei dir zu Gast sein darf!

☆ Mara



Ich habe zu danken, liebe Mara! Schön, Dich hier gehabt zu haben!


Ich wünsch' Euch was!


Andrea

Sonntag, 17. August 2014

Pflaumen-Zimt-Walnuß-Schnecken... easy peasy und sooooo lecker!





Hurra, endlich ist sie wieder da, die Pflaumen/Zwetschgenzeit! Ich liebe diese Früchtchen je sehr und finde, man kann sie äußerst vielseitig verwenden, zum Beispiel in Pflaumenmus, Pflaumenkuchen oder leckeren Muffins mit Pflaumen... Hach, es gibt so viele tolles Rezepte, da kann man sich gar nicht entscheiden. Mein Allerliebstes ist und bleibt ja der Pflaumenkuchen von Omama! Ganz klassisch mit Hefeteig und dicken Streuseln... jedes Jahr im August auf's Neue war ich begeistert davon und habe dafür jeden Kuchen aus der Bäckerei meiner Eltern stehen lassen!

Heute habe ich auch etwas besonders Feines! Ihr erinnert Euch sicher noch an meine Erdbeerschnecken, die bei Allen ja extrem beliebt waren. Dieses Rezept habe ich - der Pflaumenzeit entsprechend - abgewandelt und daraus ultraleckere Pflaumenschnecken kreiert, diesmal in einer Muffinform gebacken. Die solltet Ihr unbedingt probieren... gehen echt easy-peasy schnell (weil wieder mit Quark-Öl-Teig) und schmecken bombig!


Für ca. 14 - 16 Schnecken benötigt Ihr (im Muffinblech gebacken):

500 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
250 g Quark
1 gestr. TL Zimt
75 ml Milch
75 ml Sonnenblumenöl

ca. 200 g Pflaumenmus
200 g frische Pflaumen
75 g grob gehackte Walnüsse
Zimtzucker




Ofen auf 200 Grad (180 Grad Umluft) vorheizen. Muffinblech mit Butter ausfetten. Quark, Milch und Öl mit Zucker und Vanillezucker verrühren, dann Mehl, Zimt und Backpulver zufügen, kurz weiter rühren, anschließend mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Die Pflaumen entsteinen und in Achtel teilen (wenn die Pflaumen besonders groß sind, lieber noch etwas kleiner schneiden). Die Walnüsse hacken. Nun den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck ausrollen (ca. 30 x 50 cm), das Pflaumenmus gleichmäßig darauf verteilen und anschließend die Pflaumenstücke und Walnüsse darauf geben. Den Teig nun von der Längsseite her aufrollen. In ca. 14 - 16 gleich große Stücke schneiden und in das Muffinblech setzen. Mit etwas Zimtzucker bestreuen und für 20 - 25 Minuten goldbraun backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und mit Puderzucker bestäubt servieren. Lasst es Euch schmecken!

Tipp: Ihr könnt die Pflaumenschnecken selbstverständlich auch wieder in eine Kuchenform setzen, wie Ihr es bei den Erdbeerschnecken gemacht habt, funktioniert genau so!





Habt noch einen schönen spätsommerlichen Sonntag, egal, wo immer Ihr seid und was immer Ihr macht und lasst Euch nicht vom Wetter die Laune verderben!

Ich wünsch' Euch was!

Andrea

Mittwoch, 13. August 2014

I proudly present: Persis vom Blog "Keks unterwegs" mitJohannisbeersirup auf Joghurt-Panna-Cotta

Hallo Ihr Lieben! 
Für die Ferien habe ich mir ein wenig Unterstützung ins Haus geholt, und bin heute sehr glücklich, die Keks-Baking-Queen auf meiner Seite zu haben! 

Persis und Ihr Blog "keks unterwegs" gehören vom ersten Tag an zu meinen absoluten Favoriten! Es gibt nichts Vergleichbares, denn Persis hat einen so unnachahmlichen Schreibstil, individuelle Rezepte (natürlich nicht nur Kekse!) und wunderbare Fotos, da muss man einfach hin und weg sein!

Aber, schaut selbst, was sie uns mitgebracht hat:




Hallo, ich bin Persis. Eigentlich backe und schreibe ich an anderer Stelle, aber gelegentlich spiele ich auch die Babysitterin für verwaiste Blogs, die von ihren Mamis schmählich im Stich gelassen wurden. So auch in diesem Fall. 

Jedoch hat Andrea in ihrer Vorfreude auf den kommenden Urlaub vergessen, die Referenzen ihrer Babysitterin zu überprüfen. Sonst wäre ihr nämlich aufgefallen, dass es bei mir oft fieser zugeht als bei Dexter Morgan. Da werden Messer geschwungen, wehrlose Vanilleschoten aufgeschlitzt und kleine Beerchen so lange gequetscht, bis sich ihr roter Lebenssaft quer in der Küche verteilt. Und all dies hochoffiziell im Namen der Gastbloggerei. Das hast Du nun von Deinem Urlaubstrip, Andrea!



  • Joghurt-Panna Cotta mit Johannisbeersirup
  • 300g Joghurt (3,5% Fett), zimmerwarm
  • 200g Schlagsahne
  • 2 El Ahornsirup
  • 1 Vanilleschote
  • 3 Blatt Gelatine
  • 2 Rippen weiße Schokolade, kühlschrankkalt
  • Johannisbeersirup:
  • 300g rote Johannisbeeren
  • 300ml Wasser
  • 200g Zucker
  • 1 El Zitronensaft

Die Gelatine zehn Minuten in kaltem Wasser einweichen. Die Vanilleschote aufschneiden. Das Mark herauskratzen und zusammen mit der Schlagsahne, der Schote und dem Ahornsirup in einem Topf kurz aufkochen lassen. Topf vom Herd nehmen und fünf Minuten ziehen lassen. Danach die Schote entfernen. Die Gelatine ausdrücken und in der Sahne auflösen. Die Sahnemischung weitere zehn Minuten stehenlassen, dann den Joghurt einrühren. Auch dieses Gemisch noch weiter auskühlen lassen und zwischendurch immer wieder umrühren, damit sich das Vanillemark nicht am Boden absetzt. Wenn die Masse leicht andickt, ist es Zeit, sie in vier ausgespülte Förmchen zu füllen. Diese mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens 4 Stunden im Kühlschrank fest werden lassen.
Den Zucker im Wasser auflösen. Die gewaschenen, entstielten Johannisbeeren und den Zitronensaft hinzugeben. Die Johannisbeeren im Topf mit einem Kartoffelstampfer leicht zerdrücken. Topfinhalt zum Kochen bringen und anschließend ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen. Den Sirup durch ein Sieb in eine sauber ausgespülte Flasche gießen. Im Kühlschrank aufbewahren.
Ein wenig vom erkalteten Sirup auf die Panna Cotta löffeln. Mit einem Sparschäler Späne von den kalten Schokoladenrippen hobeln und die Portionen damit dekorieren.

Tipp: Die Reste des Sirups ergeben mit Selter verdünnt ein erfrischendes Getränk.





Danke, liebe Persis, für diesen wunderbaren Gastbeitrag! 

Und: trotz Deiner Killer-Manieren werde ich Dich immer wieder gerne als Babysitter engagieren!



Ich wünsch' Euch was!

Andrea

Sonntag, 10. August 2014

Aprikosen-Swirl-Cheesecake... noch ein Sommergenuß für Euch!



Wenn Ferien sind, habe ich nicht so wahnsinnig viel Lust, lange in der Küche zu stehen, da nutze ich lieber die Zeit mit meinen Kindern. Aber etwas Leckeres wollen wir natürlich auch futtern, also mache ich Dinge, die schnell gehen und trotzdem super yummie schmecken! Wie zum Beispiel diese Aprikosen-Cheesecake-Schnitten. In einer eckigen Form gebacken sind sie auch ganz schnell in praktische kleine Quadrate geschnitten und zum See oder ins Schwimmbad mitgenommen! Und die Kombination mit der fruchtigen Aprikose, einem Boden mit Amarettini und der cremigen Käsemasse ist absolut unschlagbar, probiert es aus!



Für eine eckige Form von 23 x 23 cm oder eine runde Form 24 cm:

125 g Vollkornkekse
50 g Amarettini
80 g Butter
4 kleine oder 3 grosse Aprikosen
2 EL Zitronensaft
1 TL abgeriebene Zitronenschale
2 EL Zucker
2 Packungen Frischkäse a 200 g
200 g Creme fraiche
50 g Zucker
1 Päckchen Vanille-Zucker
2 Eier






Die Kekse und Amarettini entweder mit dem Blitzhacker klein hacken, oder aber in einen Gefrierbeutel geben und mit dem Nudelholz darüber gehen, so dass sie zerbröseln. Die Butter schmelzen und zusammen mit den Keksbröseln vermischen, dann auf dem Boden der Kuchenform gleichmäßig verteilen und festdrücken. Für 15 Minuten im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze backen. Herausnehmen und abkühlen lassen.
Die Aprikosen waschen, entsteinen und klein schneiden. In einem Topf mit den 2 EL Zucker und Zitronensaft leise köcheln und weich garen. Dann pürieren. Den Frischkäse mit Creme fraiche, Zucker, Vanille-Zucker, abgeriebener Zitronenschale und Eiern cremig rühren. Auf den abgekühlten Boden verstreichen, anschließend die Aprikosenmasse in kleinen Klecksen auf den Frischkäse geben und danach mit dem Rücken einer Gabel in Kreisen durchziehen, so dass Swirls entstehen. Eine Saftpfanne in den Herd stellen und mit Wasser füllen. Den Kuchen auf der mittleren Schiene bei 160 °C in den Backofen stellen und für 30 - 35 Minuten backen. Ofen ausschalten und die Tür öffnen und so den Kuchen abkühlen lassen. Anschließend aus dem Ofen nehmen, den Cheesecake komplett abkühlen lassen und für 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.





Habt noch einen wunderschönen Sonntag und lasst es Euch gut gehen, Ihr Lieben!

Ich wünsch' Euch was!

Andrea