Donnerstag, 26. Februar 2015

Healthy-Middle-of-the-week: Blaubeer-Mandel-Joghurt-Küchlein




Hallo meine Lieben! Nachdem meine letzten beiden "gesunden"  Rezepte bei Euch so super gut angekommen sind, habe ich beschlossen, unter dem Motto #Healthy-Middle-of-the-Week-Recipe des Öfteren zu meinem "Mitten-in-der-Woche-Post" mal gesunde, zucker- oder fettarme Rezepte für Euch zu kreieren. Wie findet Ihr das? 

Heute gibt es daher, passend zum #ichbacksmir-Thema von Claretti, gesunde, zuckerfreie und fettarme Blaubeer-Mandel-Joghurt-Küchlein. Nicht nur ohne Zucker und ganz wenig Fett, sondern auch mit Dinkel- und Mandelmehl zubereitet... Ich hoffe, sie gefallen Euch!

Übrigens: Das hier gezeigte Buch ist inzwischen fast sechzig! Jahre alt, das ist das Rezepte-Buch, welches mein Daddy angelegt hat, als er in die Lehre kam! ich bin sehr glücklich, dass es mir meine Ma überlassen hat.





Für 8 - 10 Küchlein oder Muffins braucht Ihr:

200 g Blaubeeren (TK oder frisch, je nach Jahreszeit)
120 g Dinkelmehl
120 g Mandelmehl
120 g Xucker-light (Erythrit) oder Rohrzucker
1 TL Backpulver
1 Päckchen Vanille-Zucker
1/2 TL Natron
1/2 TL gemahlener Zimt
50 g gehackte Mandeln
1 Ei
60 ml Pflanzenöl 
200 g Joghurt

Xucker-light: ein natürliches Süßungsmittel gewonnen durch die Fermentierung von aus Maisstärke gewonnenem Traubenzucker.






Den Backofen auf 200 °C (175 °C Umluft) vorheizen. Alle festen Zutaten (bis auf die Beeren) mischen. Ei mit Öl und Zucker cremig schlagen. Joghurt dazu rühren. Nun die festen Zutaten zufügen und alles mit dem Handrührer gerade so eben vermischen. Zuletzt die Blaubeeren unterheben. Den Teig in die gefetteten Förmchen füllen und im vorgeheizten Backofen auf der mittleren Schiene für 20 Minuten goldbraun backen. Kurz in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Gitterrost stürzen und vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.






So, Ihr Lieben! Dann habt es mal noch fein diese Woche und lasst mich doch bitte mal wissen, wie Euch mein "Healthy"-Projekt gefällt!


Ich wünsch' Euch was!


Andrea

Sonntag, 22. Februar 2015

Matsch-Bananen? Wie wäre es mit Bananen-Kokos-Kuchen mit Pekanstreuseln?




Wenn Dir einer matschige und überreife Bananen gibt, dann mach' doch einfach einen Kuchen daraus, oder? Also, bei uns ist das mit den Bananen echt immer so ein Thema: Wenn keine im Haus sind, werden sie gesucht und es wird gemeckert. Wenn ich dann Bananen kaufe, schwindet plötzlich wie durch Zauberei der unbändige Appetit darauf und hier liegen sie... und liegen sie... und werden fleckig, fleckiger und immer dunkler... und dann kann man sie ja keinesfalls mehr essen!!! Und was macht Mutti, der es zutiefst widerstrebt, Nahrungsmittel weg zu werfen? Sie backt natürlich damit! Mal Muffins, mal Bananenbrot und heute eben diesen ganz wundervollen Kaffee-Kuchen mit Kokosflocken und leckeren Pekan-Streuseln. Es gibt tatsächlich Schlimmeres, als braune Bananen :), oder was meint Ihr?



 


Für eine rechteckige Form von 24 x 30 cm:

Teig:
450 g Mehl
250 g Butter (weich)
70 g Kokosraspel
4 Eier
150 g brauner Zucker
150 g Zucker
1 TL Backpulver
60 ml Milch
3 reife Bananen püriert
1 Prise Salz
1/2 TL frisch geriebene Zitronenschale
1 Päckchen Bourbon-Vanillezucker

Streusel:
60 g kalte Butter
75 g Mehl
50 g brauner Zucker
75 g gehackte Pekannüsse
1 gestr. TL Zimtpulver

Guss:
150 g Puderzucker
2 EL Milch
etwas Vanille




Den Backofen auf 175 °C (150 °C Umluft) vorheizen. Die Form gut ausfetten oder mit Backpapier auslegen. Butter mit beiden Zuckersorten sehr schaumig aufschlagen, Eier nach und nach zufügen und weiter schlagen. Milch und Bananenpüree einrühren. Nun die restlichen Zutaten zugeben und unterrühren. 
Den Teig in die Form füllen und glatt streichen. Alle Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben und schnell miteinander zu Streuseln verkneten. Geht am Besten mit den Händen. Die Streusel gleichmäßig über dem Teig verteilen. Auf der mittleren Schiene für 35 - 40 Minuten goldbraun backen. 

Auf einem Kuchengitter abkühlen lassen und anschließend mit dem Guss beträufeln.




Habt noch einen wundervollen und gemütlichen Sonntag, Ihr Lieben und lasst es Euch gut gehen!


Ich wünsch' Euch was!


Andrea


Donnerstag, 19. Februar 2015

Das schmeckt mir: super köstliche und saftige Schokomuffins wieder ohne Zucker





Hello again! Na, Ihr lieben Zuckermäuler, habt Ihr Valentinstag und Fasching gut hinter Euch gebracht? Hier im Hause Zimtkeks und Apfeltarte war das sehr unspektakulär... Valentinstag habe ich zehn Stunden auf der Ambiente zugebracht und war dementsprechend platt und mit Karneval haben wir so überhaupt nichts am Hut. Daher haben wir hier die Füße hoch gelegt und gefaulenzt... hat ja auch mal was! Ach ja, und ich habe nochmals diese feinen zuckerfreien Schoko-Muffins gebacken, die ich in diesem Post schon erwähnt hatte. Sehr schokoladig, lecker und dabei auch noch ohne Reue zu genießen. Ich habe sie wieder mit Xucker gemacht, Ihr könnt sie aber genauso gut mit normalem Zucker zubereiten... Ohne Zucker wären sie dann eine Alternative für die zuckerfreie Fastenzeit, oder?





Zutaten für 12 Muffins:

200 g Joghurt
150 ml Buttermilch
75 ml Rapsöl
Mark einer Vanilleschote
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
180 g Mehl
50 g Kakao
1 Pr. Salz
100 g Erythrit* oder Zucker
100 g Xylit-Schokodrops* oder Schokoladenstücke backfest Vollmilch





Den Backofen auf 180 °C (160 °C Umluft) vorheizen. Muffinform einfetten. Vanilleschote aufschneiden und das Mark entfernen. Alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben und vermischen. (Nur die Hälfte der Schokostücke, der Rest wird oben drauf gestreut).  In einer zweiten Schüssel alle flüssigen Zutaten mischen. Nun die flüssigen Zutaten zu den trockenen geben und alles schnell und gerade eben mit dem Handrührer verrühren. Teig gleichmäßig auf die Muffinform verteilen und die restlichen Schokostückchen auf den Muffins verteilen.
Für ca. 20 Minuten backen (nicht zu lange, sonst werden sie zu trocken!).







So, Ihr Lieben, heute ist Donnerstag... Das Wochenende winkt also schon um die Ecke! Kommt gut gut rein und habt es fein!

Ich wünsch' Euch was!


Andrea







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Sonntag, 15. Februar 2015

Weltklasse Zupfkuchen mit Himbeeren und Rezension von "Das Hüftgold-Backbuch"




Als ich im Oktober auf der Buchmesse war, hatte ich die große Freude, dort eine Backvorführung von Florian Lechner und natürlich auch die anschließende Verkostung seines feinen Kuchens miterleben zu dürfen! Ein unglaublich sympathischer Mensch und ein sehr gastfreundlicher Verlag präsentierten sich dort auf der Messe. Ich habe mich pudelwohl gefühlt, Käffchen getrunken und mit den Damen des Verlages geplaudert. Mit großer Begeisterung habe ich dann ein paar Wochen später mein Rezensionsexemplar von Florian Lechners "Das Hüftgold-Backbuch" aus dem Briefkasten geholt. Man merkt diesem Buch auf jeder Seite an, mit welchem Enthusiasmus gebacken wurde und dass der Bäcker eine große Liebe zu seinem Produkt hegt. Es gibt viele traditionelle Rezepte wie z.B. Marmor- oder Käsekuchen, aber auch so ausgefallene Kreationen wie Gelbe-Beete-Schokoladenkuchen oder eine Blutorangen-Erdbeer-Tarte. Ich habe mir für Euch heute das Rezept eines Klassikers in etwas anderem Gewand ausgesucht: Zupfkuchen mit Himbeeren. Der Autor schreibt, dass dies einer der begehrtesten Kuchen in seinem Restaurant sei und das kann ich sehr gut verstehen, der schmeckt nämlich wirklich köstlich!





Für eine Springform von 30 cm (ich habe 26 cm genommen, geht auch!)

Für den Mürbteig:
150 g Butter
300 g Mehl
150 g brauner Zucker
30 g Kakao
2 Eigelb
12 g Backpulver
2-3 EL braunen Zucker für die Form

Für den Belag:
1 kg Schmand
40 g Vanille-Puddingpulver
120 g Zucker
1 Prise Salz
2 Eier
250 g Himbeeren (frisch oder TK) alternativ Mandarinen




Für den Mürbteig die Butter in kleine Würfel schneiden, mit Mehl, braunem Zucker, Kakao, Eigelb und Backpulver verkneten, bis keine Butterstücke mehr zu sehen sind. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und etwas 30 Minuten kalt stellen.
2/3 des Mürbteiges nach der Kühlzeit zwischen Frischhaltefolie dünn ausrollen, den restlichen Teig wieder kalt stellen. Die Springform mit Butter einfetten und mit braunem Zucker leicht bestreuen. Den ausgerollten Teig in die Form legen, leicht andrücken und nochmals kalt stellen. Backofen auf 170 °C vorheizen und den Mürbteig etwa 15 Minuten backen.
Schmand, Vanille-Puddingpulver, Zucker und Salz in eine Schüssel geben und gründlich vermischen. Die Eier vorsichtig in einer zweiten Schüssel aufschlagen, dann zum Schmandmix geben und nur leicht untermischen, so dass die Eierstruktur so eben noch sichtbar ist. Die Himbeeren vorsichtig unterheben, die Masse auf den vorgebackenen Mürbteig geben und glatt streichen. Von dem restlichen Mürbteig kleine Stücke abzupfen und auf den Kuchen legen. Bei 100 °C ca. eine Stunde backen.






Das "Hüftgold-Backbuch" ist ein wunderschönes modernes Kochbuch. Es vereint tolle Klassiker mit vielen neuen Ideen. Es ist wunderbar fotografiert und die Rezepte sind übersichtlich und strukturiert. Was mir ganz besonders gefällt, ist der Anfangsteil, in dem Grundrezepte wie verschiedene Mürbteige, Rührteige oder Hefeteige erläutert sind. Außerdem gibt es ein paar köstliche herzhafte Vorschläge, z.B. Quiche, Zwiebelkuchen oder Sauerteigbrot. Das Buch macht seinem Namen wirklich alle Ehre und schon allein beim Durchblättern findet man ganz viele Rezepte, die man sofort backen möchte!

Florian Lechner
"Das Hüftgold-Backbuch"*
BLV Buchverlag GmbH & Co.KG
ISBN 978-3-8354-1313-9
€ 24,99

Das Buch von Florian Lechner wurde mir von blv kostenlos zur Verfügung gestellt, meine Meinung bleibt davon gänzlich unberührt.




Ihr Lieben! Habt heute einen sonnigen, kuscheligen, fröhlichen oder närrischen Sonntag, je nachdem wonach Euch der Sinn steht und kommt gut in die neue Woche!

Ich wünsch' Euch was!



Andrea



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Donnerstag, 12. Februar 2015

Gesunder Kuchen mit SUCHT-FAKTOR!!!! Mein Zimt-Kuchen mit kaum Fett und Zucker...




Geht das überhaupt? Wie passt "lecker" mit "Fett- und Zuckerarm" zusammen? Das war erst einmal meine Reaktion, als mich Nu3 fragte, ob ich bei der Aktion "Baking a Difference" mitmachen möchte... Backen mit viel Liebe, aber wenig Kalorien. Klingt grundsätzlich ja nicht schlecht, aber:
in einen leckeren Kuchen gehörten für mich bislang zumindest Zucker und eine gute Portion Butter... Es geht aber tatsächlich auch anders, wie ich jetzt feststellen durfte! Mein erstes Projekt waren zuckerarme Schokoladenmuffins, die ich wirklich lecker fand und die auch meine Männermeute hier zu Hause überzeugt haben. Von diesem gelungenen Versuch motiviert, habe ich weiter experimentiert. Da ich, wie mein Blogname vermuten lässt, ein großer Zimt-Fan bin, musste ein Zimtkuchen ausprobiert werden. Und, Ihr glaubt es kaum, es wurde ein absoluter Kracher! Süchtig machend, oberlecker, einfach genial!!!




Ich habe für den Kuchen ausschließlich Xucker, (ein kalorienfreies Süßungsmittel, das durch Fermentierung von aus Maisstärke gewonnenem Traubenzucker hergestellte wird) und gesunden Kokosblütenzucker (schmeckt köstlich karamellig) verwendet. Ansonsten ganz wenig Raps-Öl und Joghurt. 

Das Ergebnis ist ein unglaublich fluffig-zimtiger Rührkuchen, der absolutes Lieblingskuchen-Potential hat und den man mit gutem Gewissen vernaschen kann, z. B. zum Frühstück, zum Brunch, zum Kaffeestündchen, zum Nachtisch... Ach, einfach immer! Ein Must-Have für alle Zimtfans, die ansonsten auch nicht die Finger lassen können von Zimtschnecken, Franzbrötchen oder Zimtkeksen!






Rezept (für eine Kastenform)

150 g Xucker (oder 150 g Zucker)
275 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
60 ml Rapsöl
1 Ei
250 g Naturjoghurt
1 TL Zimt
1 Päckchen Vanille-Aroma

Zimtzucker: 60 g Kokosblütenzucker (oder brauner Zucker)
1 EL Zimt








Den Backofen auf 175 °C (150 °C Umluft) vorheizen. Alle trockenen Zutaten miteinander in einer Schüssel mischen. Nun Ei, Rapsöl und Joghurt sowie Vanille-Aroma miteinander ein wenig verschlagen. Die Masse in die trockenen Zutaten gießen und mit dem Handrührer verrühren.
Restlichen Zimt und Kokosblütenzucker (bzw. braunen Zucker) vermischen. Nun ca. 1/3 der Kuchenmasse in die gefettete Kastenform geben, mit ordentlich Zimt/Zucker bestreuen. Nun das nächste Drittel Teig und wieder Zimt/Zucker obenauf. Den letzten Rest des Teiges einfüllen, glatt streichen und den Rest es Zimt/Zuckers auf dem Teig verteilen. Mit einer Gabel vorsichtig etwas durchziehen, dass der Zimtzucker ein wenig "verwirbelt" aussieht.
Nun ab in den Ofen für ca. 45 - 50 Minuten (Stäbchenprobe!). 

Ich habe schon ein lauwarmes Stück genascht... sehr empfehlenwert!!!







So Ihr Lieben! Jetzt nix wie an ran die Backschüsseln und mitmachen bei "Baking the Difference" oder aber Ihr versucht Euch erst mal an meinem köstlichen Kuchen!

Habt es noch fein diese Woche!


Ich wünsch' Euch was!


Andrea




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Sonntag, 8. Februar 2015

Heute habe ich ein paar köstliche Brownie-Herzen für Euch! Be my Valentine...





Der Tag, der - abgesehen vom Muttertag - jedes Jahr auf's Neue die Blumenindustrie glücklich macht, liegt vor uns! Nächsten Samstag haben wir Valentinstag, der Tag, an dem man seinen Lieben, Freunden, Lieblings-Nachbarn, -Kollegen oder wem auch immer sagt: "Ich mag Dich"! Kann man natürlich auch an jedem x-beliebigen anderen Tag tun, aber der ist eben offiziell dafür vorgesehen :)
Da ich lieber mit Selbstgemachtem meine Liebe oder Freudschaft bekunde, gibt es bei mir an diesem Tag ganz besonders leckere und saftige Brownie-Herzen, die dann an nette Menschen verteilt werden können. Zum Beispiel Euch lieben Lesern da draußen schenke ich zumindest virtuell ein Herz!!!

Vielleicht ist das ja auch eine Idee für Euch? 





Für eine Form von ca. 24 x 28 cm

250 g Butter
200 g dunkle Schokolade
375 g brauner Zucker
4 Eier
1 Prise Salz
1 Päckchen Vanille-Aroma
275 g Mehl

etwas Kakao zum Bestäuben
oder andere Deko




Backofen auf 175 °C (150 °C Umluft) vorheizen. Die Butter mit der Schokolade und dem braunen Zucker im Wasserbad schmelzen. Herausnehmen und leicht abkühlen lassen. Nun die Eier und das Vanille-Aroma nach und nach mit einem Holzlöffel unterrühren. Zuletzt das Mehl und Salz vorsichtig unterheben. Bitte nicht mehr zu doll rühren, sonst wird der Brownie zu fest! Falls Ihr die Brownies etwas lockerer mögt, mischt in das Mehl einen TL Backpulver!
In die gefettete (oder mit Backpapier ausgelege) Form füllen, glatt streichen und für 30 - 35 Minuten backen. Komplett auskühlen lassen, den Rand mit einem Messer lösen und den Brownie stürzen. Mit einem Herz-Ausstecher in der gewünschten Größe Herzen ausstechen und evtl. mit Kakao bestäuben.

Tipp: Mit dem Ausstech-Rest könnt Ihr dann entweder Cake-Pops machen oder aber auch dieses Dessert.






Habt es noch fein an diesem schönen Sonntag Nachmittag und kommt gut in Eure neue Woche, Ihr Lieben!


Ich wünsch' Euch was!


Andrea



Donnerstag, 5. Februar 2015

Kindheitserinnerungen oder: schnelles Weizen-Dinkelbrot mit Sonnenblumenkernen aus dem Topf






Wie Ihr Lieben ja wisst, stamme ich aus einer Bäckerei. Und was mich augenblicklich immer wieder in meine Kindheit und in die Backstube meines Vaters versetzt, ist der Duft nach frisch gebackenem Brot. Damit bin ich unendlich viele Jahre meines Lebens morgens aufgewacht und habe es immer geliebt (mein Zimmer lag im ersten Stock, schräg über der Backstube...). Wenn dann die noch knackenden frischen Brote in den Laden gebracht wurden, wo ich mir morgens mein Brötchen holte, dann war das für mich heimelig, wohlig, zu Hause eben! Wahrscheinlich backe ich deshalb auch so wahnsinnig gerne Brot. Und wenn es dann aus dem Ofen kommt, die erste Scheibe noch warm mit ganz viel Butter... ach, was kann es Besseres geben? Damit Ihr auch in diesen wundervollen Genuss eines ganz einfachen uns schnellen aber dabei super leckeren Brotes kommt, habe ich heute eines meiner liebsten Rezepte für Euch: Weizen-Dinkel-Brot mit Kernen.




Für ein Brot benötigt Ihr:

1/2 Würfel Hefe
500 ml Wasser
1 EL Salz
1 EL Honig
2 EL Olivenöl
400 g Weizenmehl
300 g Dinkelmehl
200 g Sonnenblumenkerne (oder Kürbiskerne, oder gemischte Kerne)





Die Hefe mit dem lauwarmen Wasser und dem Honig in einem Topf verrühren und fünf Minuten stehen lassen. Dann das Öl, Salz, Mehl und Kerne dazu und mit dem Knethaken der Küchenmaschine zu einem geschmeidigen Teig kneten. Für eine halbe Stunde gehen lassen. Dann einen Topf (ich habe einen  gusseisernen Topf von 24 cm Durchmesser*) mit Mehl und nach Belieben mit ein paar Kernen ausstreuen, Den Teig gut bemehlen, da er sehr klebt, aus der Schüssel nehmen, noch zwei-/dreimal falten und in den Topf legen. Deckel darauf. 
Den Topf in den kalten Ofen stellen und diesen auf 200°C (Umluft 180 °C) erhitzen. Das Brot für 50 - 60 Minuten (je nach gewünschter Bräune) backen. Deckel entfernen, kurz im Topf abkühlen lassen und dann auf einem Rost komplett abkühlen lassen (oder aber vorher schon mal ein lauwarmes Stück naschen).







So, dann mal ran an die Töpfe und viel Spaß beim Brot backen, Ihr Lieben! Was gibt es denn, was bei Euch Kindheitserinnerungen wach werden lässt?

Ich wünsch' Euch was!


Andrea



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