Sonntag, 29. März 2015

Und täglich grüßt der Osterhas', daher gibt es einen saftigen und fruchtigen Hefezopf bei mir





Gestern war ich für eine Freundin Blumen kaufen, an sich ja nichts Verwerfliches, aber "BÄÄÄM", im Blumenladen ist es mir wie Schuppen aus den Haaren gefallen: Ostern steht unmittelbar vor der Tür! Ich war sofort nach Betreten des Lädchens von Hasen und Häslein, von Schäfchen, Eiern und Osternestern förmlich umzingelt und mir war schlagartig klar: es ist bald soweit! 

Oh, Schreck und ich habe noch kein einziges "ordentliches" Oster-Rezept gepostet, welch' Frevel! Vor lauter Frühlingsfest hier ist Ostern ein wenig ins Hintertreffen geraten, wenngleich die Frühlings-Rezepte natürlich auch Oster-tauglich sind. Aber zu Ostern gehört meiner Meinung nach in jedem Fall ein leckeres Hefegebäck, oder? 

Meine Erinnerung an Ostern in Kindertagen sind "Osterbrote", kennt Ihr die? Die hat mein Vater in riesigen Mengen in den Tagen vor Ostern für unsere Bäckerei produziert... Quasi ein Hefeteig mit Stollen-Inhalt: Mandeln, Zitronat, Orangeat, Rosinen. Ich habe dieses Gebäck immer sehr geliebt, weil mit den ersten Osterbroten klar war: bald ist es soweit... wir suchen Osternester im Garten und machen einen wunderschönen Osterspaziergang, auf dem wir dann massenweise - woher auch immer :) - Schoko-Ostereier finden. Ach' war das schön!

Für Euch habe ich heute das Rezept für einen sehr saftigen und fruchtigen Hefezopf mitgebracht, gefüllt mit einer Mischung aus Pistazien, Mandeln und getrockneten Aprikosen.







Hefeteig:
25 g frische Hefe
250 ml lauwarme Milch
500 g Mehl
80 g Zucker
1 Ei
1 Prise Salz


Füllung:
75 g gemahlene Pistazien
100 g gemahlene Mandeln
100 g gehackte Mandeln
100 g Butter
100 ml Sahne
150 g getrocknete Aprikosen
3 EL brauner Zucker
Abrieb einer Bio-Orange
1 Päckchen Vanille-Zucker

1 Eigelb





Für den Hefeteig die Hefe in eine Schüssel bröckeln, mit der lauwarmen Milch und 1 EL Zucker verrühren. 10 Minuten angehen lassen. Nun die restlichen Zutaten des Teiges zufügen und mit den Knethaken zu einem geschmeidigen Teig kneten. Zugedeckt an einem warmen Ort für 45 Minuten gehen lassen.

Für die Füllung die Butter schmelzen, die gehackten Mandeln dazugeben und ganz leicht anbräunen. Vom Herd nehmen, die Sahne angießen und die gemahlenen Pistazien und Mandeln sowie den Orangenabrieb, braunen Zucker und Vanillezucker zufügen. Die Aprikosen ganz fein hacken und ebenfalls unter die Masse rühren, sollte sie zu fest sein, noch ein wenig Sahne zugeben.

Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck von ca. 70 x 30 cm ausrollen. Die Mandel-Aprikosenmasse darauf gleichmäßig verteilen. Von der Längsseite her aufrollen und in der Mitte durchschneiden. Diese beiden Teile ineinander verschlingen und einen Kranz daraus machen. Nun noch die Teigrollen ringsherum ein wenig aufschneiden, so dass sie etwas aufgehen und die Masse sichtbar wird. Ein Eigelb mit etwas Wasser verquirlen und den Kranz damit bestreichen.

Nochmals an einem warmen Ort für 30 Minuten gehen lassen. Den Backofen auf 180 °C (160 °C Umluft) vorheizen. Den Hefezopf für 35 - 40 Minuten goldbraun backen. Auf einem Gitterrost auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreut servieren.







Ihr Lieben, habt den allerschönsten und gemütlichsten Sonntag heute, ärgert Euch nicht über das schlechte Wetter, sondern macht es Euch fein!

Ich wünsch' Euch was!



Andrea


Donnerstag, 26. März 2015

Carrot-Cake mit Zimtfrosting und Rezension von "Mara's Sweet Goodies"






Ihr Lieben! Heute habe ich für Euch das Rezept für köstlichsten Rübli-Kuchen, gefunden im wundervollen neuen Backbuch Mara's Sweet Goodies* von meiner lieben Blog-Freundin Mara. Ach, es ist ein sooo tolles Buch und ich darf auch noch eine handsignierte Variante mein Eigen nennen! Ich war zum Buch-Kaffee-Klatsch eingeladen, habe dabei die zauberhafte Mara endlich persönlich kennen lernen dürfen und mein Exemplar dort geschenkt bekommen. Was habe ich mich darüber gefreut... Überhaupt, war das eine total nette und schöne Veranstaltung mit einer ganz und gar bezaubernden Gastgeberin und vielen tollen Bloggern!




Für eine Springform von 26 cm:

Teig:
3 Eier
300 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 TL Zimt
1 Päckchen Backpulver
250 g neutrales Öl
100 g gemahlene Haselnüsse
300 g Mehl
200 g fein geraspelte Möhren

Zimtfrosting
300 g Frischkäse
100 g Puderzucker
1 TL Zimt
200 ml Sahne






Den Backofen auf 180 °C (160 °C Umluft) vorheizen.
Alle Zutaten für den Teig außer den geraspelten Karotten verrühren und einen glatten Rührteig herstellen.
Danach die Karottenraspel unter den Teig rühren.

Eine Springform fetten und den Teig einfüllen. Den Kuchen ca. 45 - 50 Minuten backen. Stäbchentest machen. 
Für das Frosting den Frischkäse mit dem Puderzucker und dem Zimt cremig rühren. Sahne steif schlagen und unterrühren. Das Frosting auf dem Kuchen verteilen und evtl. noch mit etwas Zimt bestreuen.
Kuchen kühl stellen oder gleich servieren.






Das Buch ist beeindruckend: 84 Rezepte! Kategorisiert in Toppings und Cake Fillings, süßes Frühstück, Kuchen, Teilchen und Eisrezepte, da sollte sicher für jeden Süßschnabel etwas zu finden sein! Mir gefällt ganz besonders gut an diesem Buch, dass es sehr persönlich ist, mit vielen Geschichten und Anmerkungen, die darauf schließen lassen, dass Mara hier sehr viel Herzblut investiert hat!
Außerdem gibt es wirklich ganz großartige Rezepte, wie zum Beispiel Cheesecakes, verschiedene Curds, Pancakes, Donuts, Puddingteilchen, gefüllte Blätterteigtaschen und, und, und. Abgesehen von den fantastischen Eiskreationen: wie wäre es mit Mascarpone-Eis mit Himbeer-Amaretto-Strudel, mhhhhh....




Das Buch bekommt von mir eine ganz klare Kauf-Empfehlung und ich bin mir sicher, wer Spaß am Backen hat, der wird begeistert sein!

Mara Hörner
Hoffmann Verlag
ISBN 9783942659413
€ 19,50


Vielen herzlichen Dank an Mara und den Hoffmann Verlag für das zur Verfügung stellen dieses Buches. Meine Meinung bleibt davon gänzlich unberührt.






Habt es noch schön diese Woche, Ihr Lieben!

Ich wünsch' Euch was!


Andrea



*Affiliate-Link

Freitag, 20. März 2015

Spring is around the corner: FRÜHLINGSANFANG! Yeah!!! Heute mit sehr feiner Kokos-Zitronen-Tarte






So, Ihr Lieben! Es ist vollbracht! Heute haben wir Frühlingsanfang und mein Frühlingsfest zur Einstimmung auf diese wundervolle Zeit voller Blüten, Bienchen, sprießenden Bäumen und bunten Tulpen ist nun offiziell mit diesem Beitrag beendet. Ich hoffe sehr, es hat Euch Spaß gemacht und die Rezepte meiner fantastischen Gäste haben Euch gefallen! An dieser Stelle nochmals ein ganz herzliches Dankeschön fürs Mitmachen an

Mara von Maras Wunderland
Lixie von Photolixieous
Denise von Foodlovin'
Sandra von Hase im Glück
Miho von herzelieb


Es war mir im wahrsten Sinne des Wortes ein Fest, Euch hier zu haben!!!






Nachdem ich in den letzten Tagen sehr viel Zeit bei der Gartenarbeit verbracht habe und nun langsam wieder in den Genuss komme, unsere Terrasse und den Garten genießen zu können, muss natürlich für das Kaffeestündchen am Nachmittag in der wunderschönen Frühlingssonne ein lecker Kuchen her... Was geht schnell, schmeckt köstlich und passt perfekt in die Jahreszeit? Eine Tarte mit Zitrusfrüchten! Und da ich ein großer Kokosfan bin, habe ich einfach noch ein paar Flöckchen dazu gemischt und heraus kam eine wirklich ultra-leckere und sehr fruchtige Tarte. Perfekt zum Sonntagskaffee oder auch für Eure Osterbäckerei, findet Ihr nicht?





Zutaten für eine Tarteform von 24 cm Durchmesser:


Mürbteig:

100 g kalte Butter
200 g Mehl
1 Prise Salz
1 geh. EL Zucker
2 - 3 EL kaltes Wasser 

Füllung:

125 weiche Butter
300 g Zucker
1 TL Vanille-Extrakt
4 Eier
175 Joghurt
1 Bio Zitrone, davon der Abrieb und 60 ml Zitronensaft
75 g Kokosraspel 






Mehl, Butter, Zucker und Salz mit den Knethaken des Handrührers schnell zusammenkneten. Das Wasser zufügen und mit den Händen zu einem homogenen Teig kneten. In Alufolie wickeln und für 30 Minuten kalt stellen. Ausrollen und in der Tarteform verteilen, den Boden mit einer Gabel einstechen. Dann Hülsenfrüchte auf den Teig geben und den Mürbteig für 10 Minuten im vorgeheizten Backofen (180 °C Ober-/Unterhitze) blind backen. Abkühlen lassen und die Hülsenfrüchte entfernen.

Butter und Zucker sehr schaumig rühren. Nach und nach die Eier unterschlagen. Die Schale der Zitrone abreiben und in die Masse geben, Zitrone auspressen, 60 ml Saft abmessen und mit Joghurt und restliche Zutaten hinzufügen und weiterrühren. Nun die Masse auf den vorgebackenen Boden geben und für 40 - 45 Minuten bei 175 °C (150 °C Umluft) goldbraun backen. Herausnehmen, auskühlen lassen und vor dem Servieren noch mit Puderzucker bestäuben. 






So, Ihr Lieben, habt einen ganz zauberhaften und sonnigen Frühlingsanfang heute und genießt - falls möglich - die Sonne. 

Vielleicht habt Ihr ja auch Lust, Euch nochmals die ganzen schönen Frühlingsbeiträge anzuschauen, dann klickt doch einfach auf PINTEREST, da findet Ihr alle auf dem Board "Frühling" oder aber Ihr stöbert einfach so durch meine Pinnwände!


Ich wünsch' Euch was!


Andrea



Donnerstag, 19. März 2015

Spring is around the corner: Vanille-Mandel-Eis mit Heidelbeersauce von Miho




Heute freue ich mich riesig, die liebe Miho vom Blog herzelieb als Gast zu haben! Vor ein paar Wochen konnten wir uns endlich persönlich kennen lernen und ich darf Euch verraten, dass sie eine unglaublich liebenswerte und herzliche Person ist! Ihr Blog ist wunderschön, tolle Fotos, super Rezepte und einfach liebevoll gemacht!
Klickt unbedingt bei Ihr vorbei, aber erst schaut Euch dieses köstliche Eis für meine Frühlingstafel an:




Pssst.. ich bin´s, miho von herzelieb! Meinen kleinen Foodblog gibt  es seit Februar 2013 und ich blogge viele Gerichte aus der norddeutschen und skandinavischen Küche, weil ich ein echtes Nordlicht bin. Ich wohne ganz weit oben im Norden, an der Nordsee zwischen Husum und Sylt, nicht weit von der dänischen Grenze. Den Winter verabschieden wir bei uns in der Region mit dem traditionellen Biike-Brennen am 21. Februar. An diesem Tag werden überall an der Küste Feuer angezündet, die bis weit aufs Meer zu sehen sind. Man sagt, dass mit diesen Feuern die Walfänger verabschiedet wurden, wenn sie nach dem Winter wieder hinaus fuhren. Auch heute noch, ist dieses Fest bei uns an der Küste nach dem Winter der Auftakt zu mehr Geselligkeit. Für mich ist es das wichtigste Fest des Jahres, denn jetzt ist abzusehen, dass die Tage länger werden und die Natur bald erwacht.

Den Frühling habe ich heute auf meiner Veranda begrüßt - schön geschützt saß ich im im T-Shirt in der Sonne. Die Füße habe ich aufs Geländer gelegt. Dazu gab es das erste Eis im Freien - mit warmer Heidelbeer-Soße. Ich liebe es, wenn das cremige Vanille-Mandeleis durch die süße, warme Fruchtsoße weich wird und schmilzt. Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass ich davon kaum genug bekommen kann.

Ich freue mich riesig, dass ich heute hier sein darf! Andrea begleitet mich schon eine ganze Weile virtuell, sie hat für mich vor fast einem Jahr einen wundervollen Gastbeitrag für meinen Blog geschrieben. Vor einigen Wochen durfte ich sie endlich(!) persönlich kennen lernen, es ist mir ein Fest heute für sie und euch ein Rezept beisteuern zu dürfen.



Vanille-Mandel-Eis mit Heidelbeersauce

Zutaten für das Eis:

300 ml Milch (3,5%)
1 Vanillestange
4 Eidotter (Eier Größe L)
100 g Zucker
150 ml Schlagsahne
150 ml Mascarpone
50 g Mandelplättchen fein gehackt

Zubereitung:

Die Vanillestange der Länge nach aufschneiden und das Mark herauskratzen. Die Milch wird zusammen mit der Vanillestange und dem Vanillemark in einen Topf gegeben und erhitzt. Kurz bevor die Milch kocht, wird die Herdplatte ausgeschaltet und der Topf zur Seite gestellt, damit die Vanille noch mindestens 15 Minuten darin ziehen kann.

Für die weitere Verarbeitung braucht ihr eine hitzebeständige Schüssel, die ihr auf einen Topf mit köchelndem Wasser setzen könnt. Bevor ihr die Schüssel auf das Wasserbad setzt, gebt ihr die Eigelb hinein und schlagt sie zusammen mit dem Zucker cremig auf. Die Vanillestange aus der Milch nehmen, bevor ihr sie nach und nach und unter ständigem Rühren mit dem Handmixer unter die Milch rührt.

Erst jetzt setzt ihr die Schüssel auf den Topf, in dem das Wasser sanft köchelt. Die Masse wird die ganze Zeit mit dem Handmixer gerührt, bis sie so dickflüssig ist, dass sie schwer vom Löffel tropft. Die Schüssel vom Topf nehmen und die Ei-Masse mit Folie abdecken, damit sich keine Haut bildet. Die Masse muss nun vollständig abkühlen.

In die kalte Ei-Masse wird die geschlagene Sahne und die Mascarpone eingerührt. In die Eismaschine füllen und nach Bedienungsanleitung des Gerätes das Eis rühren. Kurz bevor das Eis fertig ist, werden die Mandeln eingestreut.

Die Eismasse in einen Gefrierbehälter umfüllen und im Gefrierschrank richtig durchfrieren lassen.

Für die Soße ein Glas Heidelbeeren mit Stärke andicken - ihr wisst ja, wir haben März, frische Früchte sind gerade nicht verfügbar und so gehts ganz fix. Trotzdem kaufe ich immer noch gerne einige frische Früchte für die Deko ein. Wer ein Rezept für Heidelbeersoße aus frischen oder tiefgefrorenen Früchten möchte, der findet es hier.

So ein Frühlingsfest ist eine großartige Idee - danke, dass ich dabei sein darf, liebe Andrea. Für uns steht an diesem Wochenende gleich das nächste Frühlingsfest hier im Norden an. Krokusblütenfest im Husumer Schlosspark - ein Traum! Aber von der kuriosen Geschichte um die Husumer Krokusse erzähle ich Euch auf meinem Blog.

Lasst es euch gut gehen und alles Liebe!





Liebste Miho, ich danke Dir für Deinen wunderbaren Beitrag! Schön, dass Du hier warst!


Euch Lieben da draußen wünsche ich einen wundervollen Tag, morgen ist es vollbracht: da ist offizieller Frühlingsanfang!

Ich wünsch' Euch was!


Andrea


Mittwoch, 18. März 2015

Spring is around the corner: Meringue mit Maracuja-Curd und Maracuja-Sirup von Sarah





Heute darf ich hier an meinem Frühlingstisch die liebe Sarah begrüßen... Wer kennt nicht das Knusperstübchen? Kennt Ihr alle, oder? Egal ob Brownie, Cheesecake, Zwiebelkuchen oder Frittata, alles sieht zum Anbeißen aus! Auch heute hat uns Sarah etwas ganz Köstliches mitgebracht: feine Meringue mit Maracuja, schaut selbst.... 





Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne. (Hermann Hesse)

Wenn es eine Jahreszeit gibt, auf die ich mich immer wieder auf ein Neues freue, dann ist es wohl der Frühling. Im Frühling ist Schluss mit grauer Tristesse. Auf einmal kommt wieder Farbe in den Garten. Ganz zart beginnen die ersten Boten des Frühlings zu blühen und füllen die Umgebung mit einem wundervollen Duft.
Natürlich muss da auch ein wenig Farbe auf den Teller. Ich freue mich schon im Januar auf die Erdbeerzeit und kann es kaum erwarten, den ersten Rhabarber vom Markt mit nach Hause zu nehmen und in kleine Hefeteig-Schnecken zu füllen oder Erdbeere und Rhabarber gemeinsam zu einem frühlingshaften Sirup zu verarbeiten. Da wir uns jedoch noch ein wenig gedulden müssen, bis es die roten Früchtchen wieder in Hülle und Fülle gibt, hole ich uns heute ein wenig Sonne auf den Dessertteller.

Die kleinen Baiser lassen sich nämlich ganz leicht mit etwas Maracuja-Sirup zu sonnengelben Knusperwundern verwandeln und gemeinsam mit luftig-leichter Maracuja-Zitronen-Curd sind sie einfach unwiderstehlich.





… und das benötigt Ihr:


Maracuja Curd:
Ca. 5-6 Maracujas
1 Zitrone
3 Eier
2 Eigelb
170g Zucker
110g Butter

Maracuja Sirup:
5 Maracujas
80ml Wasser
80g Zucker

Meringue:
2 Eiweiß
100g Zucker






… und so wird’s gemacht:
Für das Curd: Maracujas aushöhlen, Zitrone pressen und alles gemeinsam mit dem Zucker und der Butter in einen Topf geben und aufkochen bis der Zucker aufgelöst ist. Derweil Eigelb und Eier in eine Rührschüssel geben und auf höchster Stufe cremig schlagen bis sich die Masse etwa verdreifacht hat. Maracuja-Zitronen-Masse leicht abkühlen lassen und unter rühren zu der aufgeschlagenen Ein-Masse geben. Diese Masse auf die Kochplatte stellen und unter ständigem Rührem erhitzen, weiter rühren bis die Masse deutlich eindickt. In sterilisierte Gläser füllen, abkühlen lassen und im Kühlschrank bis zur Verwendung lagern.
Für den Sirup: Alle Zutaten in einen Topf geben und aufkochen lassen, sobald der Zucker aufgelöst ist, Herdplatte herunterstellen und weiter für etwa 30 Minuten köcheln lassen.





Für die Meringues (Blumen und Nester): Eiweiße in eine saubere Rührschüssel geben (ggf. vorab mit Zitronenscheibe auswischen) und mit der Hälfte des Zucker cremig aufschlagen, unter rühren den restlichen Zucker hinzugeben und weiter schlagen bis die Masse sehr fest und glänzend ist und der Zucker aufgelöst ist. Nun einen Spritzbeutel mit Sterntülle vorbereiten, etwas Sirup im Spritzbeutel verteilen und die Baiser einfüllen.. Auf die Rückseite des Backpapier kleine Kreise zeichnen. Diese Kreise zunächst mit Baiser ausfüllen und dann den äußeren Kreis zwei bis dreimal nach oben hin wiederholen, sodass die Mitte hohl bleibt. Einen Holzstab in den Sirup tunken und die Meringues mit dem Sirup durchziehen. Meringues für 1-2 Stunden bei 60-70°C im Ofen trocknen lassen. Aus dem Rest können noch kleine Baiser-Tupfer gespritzt werden, zu Deko-Zwecken oder zum Sofort-Naschen.
Für die Blumen die Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle geben und Masse sternförmig beginnend von der Mitte auf das Backpapier spritzen. Blumen bei 60-70°C ca. 1 Stunden trocknen lassen.
Vor dem Servieren Meringues mit Curd füllen. Den restlichen Sirup könnt Ihr zu Prosecco oder Sprudelwasser und Eis geben und genießen.  Wie Ihr seht, macht sich die Curd auch ganz toll als Füllung für die leeren Maracuja-Schalen. Also, nicht wegwerfen und anstelle dessen, die Lieben a, Sonntagmorgen mit gefüllten Curd-Maracujaschalen zum Frühstück überraschen.





Vielen Dank, liebe Andrea, dass ich an Deinem Frühlingstisch Platz nehmen darf. Happy Spring.





Ganz herzlichen Dank, liebe Sarah, für diesen wunderschönen Beitrag!


Habt es fein, Ihr Lieben und bis morgen!

Ich wünsch' Euch was!


Andrea

Dienstag, 17. März 2015

Spring is around the corner: Süße Sushi Platte von Sandra






Ja, Ihr Lieben, der Frühlingsanfang rückt immer näher und tatsächlich scheint hier auch die Sonne an strahlend blauem Himmel... was ist das so schön! 
Das ist mindestens ebenso schön, wie der Beitrag meines heutigen Gastes: die liebe Sandra von Hase im Glück ist hier und hat etwas Wunderbares mitgebracht. Ihr kennt "Hase im Glück"? Wenn nicht, solltet Ihr das schleunigst ändern, denn dort gibt es großartige Rezepte in süß und herzhaft, also hüpft schnell zum Hasen :), aber bitte zunächst erst hier das köstliche Sushi anschauen!





Hallo liebe ZimtkeksUndApfeltarte-Fans. Ich freue mich unheimlich, heute bei dem „Frühlingsfest“ von Andrea mit dabei sein zu dürfen! Ich heiße Sandra, bin 38 Jahre alt (gefühlte 33, da lege ich Wert drauf!) und lebe mit meinem Mann in München. Mit meinem Blog „Hase im Glück“ habe ich mir im August 2014 ein Herzensprojekt erfüllt und poste seitdem regelmäßig voller Enthusiasmus und mit viel Leidenschaft Rezepte und Gedanken, die mir so durch den Kopf gehen. Was habe ich mich gefreut, als Andrea mich gefragt hat, ob ich bei ihrem Frühlingsfest mit machen möchte! Nach meiner Antwort, die ein entschiedenes „JAAAAA!“ beinhaltete, ging ich dann in mich und habe mir meine Gedanken über den Frühling, was er für mich bedeutet und wie ich euch das am besten in Form eines Rezeptes näher bringen kann, gemacht.




Aaaalsoooo! Ich muss zugeben, dass der Frühling die ambivalenteste Jahreszeit für mich ist... Jetzt werden sich einige von euch denken „Hä? Was redet die Sandra da? Frühling ist doch super!“ und keine Angst, ich bin da absolut einer Meinung mit euch. Aber trotzdem: der Frühling weckt konträre Gefühle in mir.
Der Frühling ist die Jahreszeit, auf die ich mich definitiv am meisten freue, aber sie ist nicht meine Lieblingsjahreszeit (das ist der Herbst). Ich finde es wunderschön, wenn die Natur wieder erwacht, aber ich leide seit Ewigkeiten unter Heuschnupfen und erlebe die sprießenden Knöspchen durch einen Tränenschleier und mit einer roten Nase. Ich liebe es, endlich wieder von der Sonne aufgeweckt zu werden, aber sehe mit Graus meine dreckigen Fenster. Ich verbanne beim ersten Frühlingsspaziergang meine Winterjacke und friere. Ich shoppe wahllos Sommerklamotten, die ich im Sommer aber nicht mehr schön finde. Ich würde am liebsten die Beerentheke leer kaufen, habe aber ein schlechtes Gewissen, weil die Früchtchen noch nicht regional sind. Ich hab Lust auf opulente Obstkuchen und denke mit Schrecken an den Moment, wenn ich meinen Bikini raus krame. Ich stecke voller Tatendrang und merke doch die Müdigkeit vom Winter in mir. Jupps, ich könnte jetzt so weiter machen, will euch aber nicht langweilen und hoffe, dass zumindest einer meiner Punkte ein kurzes Kopfnicken bei euch ausgelöst hat. Das ganze geht maximal zwei Wochen so, dann überwiegt die Freude über den Frühling und die nicht geputzten Fenster werden ignoriert.




Vor lauter Hin-und-her-gerissen-sein habe ich es mir angewöhnt, den Frühling voll auszukosten und in ihn mit all seinen Ecken und Kanten fest in die Arme zu schließen! Und gemeinsam macht das noch mehr Spaß! Deshalb mache ich das heute quasi virtuell zusammen mir euch und habe für Andreas Frühlingsfest-Einladung etwas mit gebracht, was ich euch definitiv ans Herz legen kann: Süße Sushi! Frisches Obst schmiegt sich auf leckeren Kokos-Milchreis. Dazu noch das Pistazien-„Wasabi“, die Schoko-„Soja“-Sauce und Litchi-„Ingwer“ – ein Träumchen! Ich kann euch aus eigener Erfahrung sagen: schon bei der Zubereitung erwachen da die ersten Frühlingsgefühle!

Danke Andrea, dass ich bei dir zu Gast sein durfte!!! Ich wünsche euch allen einen grandiosen Frühling! Eure Sandra




Zutaten Süße Sushi Platte (für 6 – 8 Personen)
Kokos-Milchreis
500 g Milchreis
1,5 l Milch
0,5 l Kokosmilch aus der Dose
50 g Zucker
1 Vanilleschote
1 Prise Salz
„Maki“ – Schokoladen Crepes
(c.a. 6-8 Stück – mit dem Rest habe ich einen „Crepes-Schmarrn gemacht)
200 g Mehl
2 Eier
400 ml Milch
1 EL Speiseöl
4 TL Back-Kakao
1 EL Zucker
„Wasabi“ Pistazien-Sauce
60 g Pistazien (geschält)
3 EL Crème Fraîche
1,5 TL Zucker
„Soja“ Schoko-Mokka -Sauce
120 ml Sahne
1 EL Zuckerrüben-Sirup
1 EL Back-Kakao
120 g Zartbitterschokolade
3 EL heißer Espresso
2 EL Butter
1 Prise Salz
Toppings
1 Dose Litschis (= Ingwer)
2 Mangos
2 Kiwi
Erdbeeren
Kokosraspeln
Honig

Zubereitung Süße Sushi Platte
Zubereitung Kokos-Milchreis
Den Milchreis nach Packungsanweisung kochen, dabei aber ca. 1/3 der Milch durch Kokosmilch ersetzen. Die Vanilleschote der Länge nach aufschneiden, mit der Prise Salz und dem Zucker zufügen und mitkochen. Darauf achten, dass der Milchreis nicht zu fest wird. Wenn er schön matschig ist, die Vanilleschote entfernen und ihn abkühlen lassen.

Zubereitung „Maki“ Schokoladen Crepes
Alle Zutaten gut vermischen sodass ein glatter Teig entsteht. Den Teig 10 Minuten ruhen lassen. Dann in einer Pfanne Öl erhitzen, mit einer Kelle den Teig in die Mitte der Pfanne gießen und die Pfanne schwenken, damit sich der Teig gut verteilen kann und er den ganzen Boden der Pfanne bedeckt. Bei mittlerer Hitze backen. Sobald die Unterseite braun wird, den Crepe wenden. Wenn die Crepes fertig sind, sie in Alufolie einschlagen damit sie nicht zu fest werden und sich später leichter rollen lassen.

Zubereitung Saucen
„Wasabi“- Pistaziensauce: Die Pistazien zerkleinern. 1 TL Zucker und die Creme Fraiche hinzugeben und alles mit dem Stabmixer pürieren, bis die Sauce eine cremige Konsistenz bekommt.
„Soja“ Schoko-Mokka- Sauce: Die Sahne zusammen mit dem Sirup und dem Kakaopulver erhitzen, bis sie anfängt zu köcheln. Von der Herdplatte nehmen. Die Schokolade in Stücke brechen und mit dem heißen Espresso übergießen. Die Sahne hinzufügen und rühren, bis sich alles verbunden hat. Ist die Masse geschmeidig, die Butter und die Prise Salz untermischen und wieder rühren, bis eine glatte Sauce entstanden ist. Die Sauce wird mit der Zeit fest, kann aber jederzeit wieder erwärmt und damit flüssig gemacht werden.

Zubereitung Sushi
Süßes Hoso Maki (mit Schokoladencrepes statt Alge)
Die abgekühlten Crèpes rechteckig zuschneiden. Einen Crèpe auf eine Sushi-Rollmatte legen und mit dem abgekühlten Milchreis etwa 1cm dick bestreichen. Das obere Ende des Crèpes auslassen und mit Honig einpinseln. In die Mitte die in Stifte geschnittenen Früchte legen. Nun den Crèpe aufrollen und schön fest andrücken. Mit der Honigseite verkleben und etwaigen überschüssigen Reis abstreichen. Mit den restlichen Crèpes (ich habe 4 Stück verarbeitet) genauso verfahren. Die fertigen Rollen in Frischhaltefolie einschlagen und im Kühlschrank lagern.

Süßes Ura Maki (mit Kokosraspeln)
Ein Stück Frischhaltefolie auf eine Bambusmatte legen und den Reis etwas 1 cm dick darauf verteilen. Auf das untere Drittel des Reises die in Stifte geschnittenen Früchte legen. Das ganze dann aufrollen. In der Folie lassen und diese in den Kühlschrank legen. Vor dem Anschneiden die Rollen in Kokosraspeln wenden.

Süßes Nigiri
Aus dem restlichen Milchreis werden Nigiri-Sushi geformt. Die Hände ordentlich mit Wasser befeuchten und den Milchreis in Nocken formen. Ein wenig oben flach drücken, das in Scheiben geschnittene Obst drauf legen und leicht andrücken.





Liebste Sandra, vielen herzlichen Dank für diesen zauberhaften Beitrag!

Und Ihr da draußen habt einen wundervollen Tag und genießt die Sonne!


Ich wünsch' Euch was!


Andrea

Montag, 16. März 2015

Spring is around the corner: Frühlingskuchen mit Möhren, Orangen und Pistaziencreme von Denise






Hallo Ihr Lieben!
Heute darf ich die liebe Denise von Foodlovin' hier an meinem Frühlingstisch begrüßen. Denise war bereits im letzten Jahr zu Gast mit einem fantastischen No-bake-Cheesecake und ich freue mich riesig, dass sie auch nun wieder dabei ist. Foodlovin' ist ein toller Blog mit innovativen Rezepten und wundervollen Fotos, klickt Euch in jedem Fall einmal hinüber.
Und jetzt wünsche ich Euch ganz viel Spaß mit Denise und Ihrem Traum von einem Frühlingskuchen!




Also ich bin bereit für den Frühling. Sowas von bereit!
Genug mit dunklen Morgen und grauen Tagen. Genug mit den Tagen, an denen man nicht einmal die Vorhänge vorzieht, weil man das Haus im Dunklen verlässt und im Dunklen zurückkommt.
Das ultimative Frühlingsgefühl ist für mich, morgens aufzuwachen und den Frühling zu sehen, zu hören und zu riechen. Die Sonne scheint durch’s Fenster, die Vögel zwitschern, die Luft riecht nach Grün, nach Pflanzen und Blumen.
Es sind diese ersten Tage, in denen wir alles tun, um ein Plätzchen im Lieblingscafé zu bekommen, unsere Nasen der Sonne entgegenzustrecken, als würden wir sie nie wieder sehen. Wir schmeißen unsere 3 Lagen Winterklamotten von uns und fühlen uns gleich 10 kg leichter. Körperlich und seelisch. Meist folgt diesen ersten Frühlingstagen nochmal ein fieser Wintereinbruch, aber es ist doch beachtlich, was nur ein, zwei Tage in uns auslösen können.




Andreas Einladung zum Frühlingsfest war deswegen genau der richtige Anlass, um auch in der Küche den Frühling einzuläuten.
Für diese wunderbaren ersten Frühlingstage habe ich Andrea und euch einen Kuchen mitgebracht, der vor Frühling nur so strotzt. Er hilft auch wunderbar über eventuell zurückkehrende Wintertage hinweg und macht noch mehr Lust auf sonnige Nachmittage mit Kaffee und Kuchen auf der Terrasse im Lieblingscafé.

Auf den ersten Rhabarber und süße Erdbeeren müssen wir noch ein bißchen warten. Überhaupt ist dem Obst gerade noch etwas kalt. Kann ich verstehen, mir auch, ihr lieben Früchtchen. Deswegen greife ich für mein Frühlingsrezept auf Gemüse zurück. Damit lässt sich bekanntlich auch ganz wunderbar backen, vor allem wenn es sich um Möhren handelt. Die schmecken in Kombination mit den letzten Orangen der Saison besonders frisch. Möhrenkuchen ist für mich der ultimative Frühlingskuchen. Eigentlich absurd, da er voller Gewürze steckt, die üblicherweise eher mit Weihnachten in Verbindung gebracht werden. Mich kümmert das herzlich wenig. Ich liebe Zimt, Muskat und Piment und die gehören einfach in Möhrenkuchen wie Eier zu Ostern.

Für die Ladung grün gibt’s eine Pistaziencreme, die so köstlich und frühlingshaft frisch ist, dass ich sie pur löffeln möchte. Mit Sonnenstrahlen auf der Nase, versteht sich.




Frühlingskuchen mit Möhren, Orangen und Pistaziencreme: 

400 g Möhren
1 Bio-Orange
230 g Mehl
120 g gemahlene Mandeln
3 TL Backpulver
180 g Zucker
½ TL Zimt
1 Prise Piment
1 Prise Muskat
200 ml Rapsöl
4 Eier

400 g Frischkäse
100 g weiße Schokolade, geschmolzen
1 EL Pistazienpaste
300 g Puderzucker
Zur Deko: Spritzbeutel mit Sterntülle, gehackte Pistazien, geschälte Mini-Möhren, Blüten





Den Ofen auf 180 °C (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Die Orange heiß abwaschen und abtrocknen, die Schale fein abreiben. Das Fruchtfleisch in grobe Stücke schneiden und im Mixer oder mit dem Pürierstab fein pürieren. Die Möhren schälen und fein raspeln. In ein Küchentuch geben und gut ausdrücken, um die Flüssigkeit heraus zu pressen.

In einer großen Schüssel das Mehl mit dem Backpulver, Zucker, Salz und den Gewürzen mischen. Das Öl und die Eier zufügen und mit dem Handrührgerät zu einem glatten Teig verrühren. Dann die Orangenschale, pürierte Orangen, geraspelten Möhren und gemahlenen Mandeln unter den Teig heben. Den Teig in eine gefettete und gemehlte Springform (26 cm Durchmesser) füllen. Im vorgeheizten Ofen ca. 40 Minuten backen, bis an einem Holzstäbchen kein Teig mehr kleben bleibt. Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und vollständig auskühlen lassen, am besten über Nacht, denn am nächsten Tag schmeckt er noch besser.

Die weiße Schokolade über einem Wasserbad schmelzen. Den Frischkäse mit dem Puderzucker und der Pistazienpaste glattrühren. Dann die Weiße Schokolade unterrühren. Pistaziencreme mit einer Spritztülle auf den Kuchen spritzen, mit Möhrenspitzen und Blumen besetzen und mit gehackten Pistazien bestreuen.





Ich danke Dir, liebste Denise, für diesen wunderbaren Kuchen auf meiner Frühlingstafel!



Und Ihr Lieben habt einen traumhaften Wochenstart und ganz viele schöne Frühlingsgefühle!


Ich wünsch' Euch was!


Andrea

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